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LAVEG – Geschwindigkeitsmessung per Lasermessgerät

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Das Wichtigste über das Messgerät LAVEG

LAVEG ist eine sogenannte Laserpistole.

LAVEG ist eine sogenannte Laserpistole.

Es gibt zahlreiche Methoden, mit welchen die Polizei die Messung der Geschwindigkeit durchführen kann.

Klassischerweise kommen Radarmessgeräte zum Einsatz, allerdings werden Lichtschranken-, Piezosensoren- und Video-Messverfahren immer beliebter. Gemessen wird aber auch mit Laser. Während Blitzer auf Basis von z. B. Radartechnologie ein Foto als Beweis schießen, wird bei Messungen mit Laserpistolen wie LAVEG auf ein Bild verzichtet.

Stattdessen werden die gemessenen Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit direkt aus dem Verkehr gewunken. Im Anschluss erfolgt die Anhörung durch die Messbeamten. Danach muss der Bußgeldbescheid die betroffenen Verkehrssünder innerhalb einer Frist von drei Monaten erreichen, andernfalls gilt die Tat als verjährt.

Funktionsweise der Messung mit LAVEG

Die Messung mit dem Lasermessgerät LAVEG erfolgt ausschließlich bei der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung. Dabei sendet das Gerät innerhalb kürzester Zeit hunderte Infrarotimpulse aus, welche durch ein zu überwachendes Fahrzeug reflektiert werden.

Aufgrund der Veränderung des Zeitintervalls kann so die Entfernung zwischen Laserpistole und Fahrzeug mehrmals gemessen werden.

Mit einem Lasermessgerät kann die Geschwindigkeit bestimmt werden.

Mit einem Lasermessgerät kann die Geschwindigkeit bestimmt werden.

Per Weg-Zeit-Berechnung wird aus den Werten aus der Messung die Geschwindigkeit ermittelt.

LAVEG vergleicht dabei die einzelnen Messungen miteinander. Nur bei hohen Übereinstimmungen wird das Messergebnis als gültig angezeigt. Bei dieser Messmethode müssen die Beamten, um die gefahrenen km/h festzustellen, mit dem Laser einen festen Punkt am Fahrzeug anvisieren. In der Regel ist dies das Kennzeichen.

Gibt es typische Fehlerquellen bei Messungen mit LAVEG?

Anders als beim klassischen Blitzer werden bei Lasermessgeräten wie LAVEG keine Fotos erstellt. Entsprechend wichtig ist daher das Messprotokoll, welches die Beamten vor Ort auszufüllen haben. Obwohl bei LAVEG eine Zielvorrichtung eingebaut worden ist, gilt die Zielungenauigkeit als häufigste Fehlerquelle.

Auch die unklare Zuordnung der Geschwindigkeit eines Fahrzeugs während eines Überholvorgangs wird oftmals beanstandet.

Ein falscher Winkel vom Laser oder eine Messung durch die Windschutzscheibe ist dagegen zulässig. Die Messung verfälscht sich dabei nur zu Gusten des Kraftfahrers.

Einspruch gegen eine Geschwindigkeitsmessung mit LAVEG

Wurde mit dem Gerät LAVEG Ihre Geschwindigkeit gemessen, haben Sie zwei Wochen nach Erhalt vom Bußgeldbescheid Zeit, um Einspruch einzulegen. Dies ist immer dann ratsam, wenn es Zweifel daran gibt, ob die gemessenen km/h korrekt sind. Soll beispielsweise ein Fahrverbot umgangen werden, empfiehlt sich zudem der Gang zum Anwalt. Dieser kann Messfehler aufdecken und Sie beim weiteren Vorgehen beraten.

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