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Der Bußgeldkatalog von Deutschland: Was sollten Sie wissen?

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Was ist der Bußgeldkatalog von Flensburg?

Sie wurden geblitzt? Im Bußgeldkatalog steht, welche Strafe auf Sie zukommt.

Sie wurden geblitzt? Im Bußgeldkatalog steht, welche Strafe auf Sie zukommt.

Die allgemeinen und speziellen Verhaltensregeln von Kraftfahrzeug­führern sind im Verkehrsrecht festgeschrieben.

Insbesondere die Straßenverkehrs­ordnung (StVO) gilt als grundlegend.

Verstöße gegen die Gebote und Verbote der verkehrsrechtlichen Gesetzestexte werden durch die Polizei und die deutschen Behörden per Bußgeld­bescheid geahndet.

Maßgeblich bei der Bestrafung von Verkehrssündern ist der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog (Bkat). Dieser wurde im November 2001 eingeführt und löste die bis dahin geltenden Landesregelungen ab.  Seitdem wurde der Strafkatalog zweimal tiefgreifend überarbeitet – letztmals 2014 mit der Neuordnung vom deutschen Punktesystem.

Doch wie genau funktioniert der Bußgeldkatalog und sind die festgeschriebenen Bußgelder für die Behörden bindend? Unser Ratgeber informiert Sie über den Flensburger Punktekatalog, das deutsche Punktesystem und die rechtliche Grundlage vom Bußgeldkatalog.

Aktueller Bußgeldkatalog 2017: Die wichtigsten Bußgeldrechner
AbstandHandy am Steuer
AlkoholRote Ampel
GeschwindigkeitÜberholen
Halten & ParkenVorfahrt
Der Bußgeldkatalog sieht auch Punkte für Fahrradfahrer vor.

Der Bußgeldkatalog sieht auch Punkte für Fahrradfahrer vor.

Welche gesetzliche Grundlage gibt es für den Punktekatalog von Flensburg?

Es gibt eine Vielzahl von Verkehrs­ordnungswidrigkeiten, welche gemäß Bußgeldkatalog durch Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie Fahrverbot geahndet werden können.

Am häufigsten geahndet werden Verstöße gegen die Regelungen:

  • zur Geschwindigkeit
  • zum Abstand
  • zur Vorfahrt
  • zum Überholen
  • zum Parken

Je nach Schwere der Tat fällt die Strafe bzw. Buße aus. Maßgeblich ist die jeweilige Bußgeldtabelle in der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV). Dieses Regelwerk bietet entsprechend die gesetzliche Grundlage und bezieht sich bei der Benennung der einzelnen Tatbestände auf Gesetze wie die Straßenverkehrsordnung (StVO), Fahrerlaubnisverordnung (FeV), Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) oder das Straßenverkehrsgesetz (StVG).

Bußgeldbescheid: Bußgeld, Punkte und Fahrverbot aus dem Katalog

Wurden Sie wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt, hilft in der Regel ein Blick in den Bußgeldkatalog und Sie wissen, welche Bußgelder Ihnen drohen, ob Punkte oder sogar ein Fahrverbot zu erwarten sind. In der Hauptsache listet der Katalog nur Verkehrsordnungswidrigkeiten auf. Verkehrsstrafen werden also eher nebensächlich behandelt, da diese von einem Gericht ausgesprochen werden müssen.

Die Geldbuße und die mögliche Freiheitsstrafe, welche einer Straftat im Straßenverkehr (z. B. Fahrerflucht) folgen können, sind also nicht in der Verordnung festgeschrieben. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Eintragung in Flensburg gemäß Punktekatalog gibt. Für jede Verkehrsstraftat werden je nach Schwere immer zwei bis drei Punkte vergeben.

Der Bußgeldbescheid wird auf Basis vom Bußgeldkatalog erstellt.

Der Bußgeldbescheid wird auf Basis vom Bußgeldkatalog erstellt.

Wie hoch ist das Bußgeld laut Bußgeldkatalog?

Nicht selten wundern sich Kraftfahrer, wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten, in dem eine andere Geldbuße verhängt wird, als es im Bußgeldkatalog beschrieben wurde.

In einem solchen Fall liegt nicht zwingend ein Fehler vor, denn bei den Beträgen im Katalog handelt es sich lediglich um Regelsätze.

Das bedeutet, sie beschreiben ein übliches Bußgeld, welches bei gewöhnlichen Tatumständen und Fahrlässigkeit verhängt wird.

Im Einzelfall ist es folglich möglich, von den Beträgen aus dem Bußgeldkatalog abzuweichen.  So kann das Bußgeld beispielsweise verdoppelt werden, wenn eine Tat vorsätzlich begangen wurde. Auch die finanzielle Situation der Betroffenen kann einen Einfluss auf die Höhe des Bußgeldes haben.

Je schwerwiegender der Eingriff in den Straßenverkehr war, umso höher fällt letztlich auch die Geldbuße aus. Bei leichten Ordnungswidrigkeiten wird lediglich ein Verwarnungsgeld bis maximal 55 Euro vergeben. Punkte oder ein Fahrverbot folgen nicht. Diese werden erst bei mittelschweren bis schweren Verkehrsordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern ab 60 Euro relevant.

Entscheidend ist auch, ob es zu einer tatsächlichen Gefährdung gekommen ist. Ist dies der Fall, wird ein Delikt teurer für den Verkehrssünder. Gleiches gilt für die Sachbeschädigung infolge einer fahrlässigen bzw. vorsätzlichen Handlung.

Einer Verkehrsordnungswidrigkeit folgen ein Bußgeld, Punkte oder ein Fahrverbot.

Einer Verkehrsordnungswidrigkeit folgen ein Bußgeld, Punkte oder ein Fahrverbot.

Wann folgt einer Verkehrsordnungswidrigkeit überhaupt ein Punkt?

Nach der Punktereform von 2014 hat sich die Vergabe von Punkten in Flensburg grundlegend gewandelt. Zuvor wurde die Fahrerlaubnis erst ab 18 Punkten entzogen. Heute reichen bereits acht Punkte für den Führerscheinentzug aus.

Reformiert wurde aber auch die Anzahl der Punkte, welche gemäß Bußgeldbescheid für ein Delikt vergeben werden. Die maximale Anzahl liegt heute bei drei Punkten – früher waren es sieben.

Eine Eintragung, welche die Fahrerlaubnis belastet, muss auch nur noch derjenige fürchten, der mit einem gewissen Gefährdungspotential in den Straßenverkehr eingegriffen hat. Vor der Punktereform von 2014 wurde beispielsweise ein Punkt vergeben, wenn ein Fahrzeug ohne entsprechende Plakette in eine Umweltzone eingefahren ist. Heute folgt lediglich ein Bußgeld.

Im Bußgeldkatalog gibt es eine Dreiteilung bei den Punkten:

  • 1 Punkt: Schweren Verstoß, bei dem die Verkehrssicherheit beeinträchtigt wurde. (Das Bußgeld beträgt mindestens 60 Euro)
  • 2 Punkte: Schwere Verstoß, bei dem eine Straftat ohne Fahrerlaubnisentzug oder eine Ordnungswidrigkeit mit Fahrverbot begangen wurde. Es kam zu einer starken Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit.
  • 3 Punkte: Schwere Straftaten, für die der Fahrerlaubnis entzogen wird.
Beträgt die Geldbuße eine Summe unter 60 Euro wird von einem Verwarnungsgeld gesprochen. Punkte werden entsprechend nicht vergeben. Ein Regelfahrverbot folgt immer erst bei Delikten, für die zwei Punkte gemäß Bußgeldkatalog vergeben werden, z. B. alkoholisiert Auto fahren.
Fahren mit Handy am Steuer: Laut Punktekatalog sind das 60 Euro Bußgeld und ein Punkt.

Fahren mit Handy am Steuer: Laut Punktekatalog sind das 60 Euro Bußgeld und ein Punkt.

Regelfahrverbote gemäß Bußgeldkatalog

Das Fahrverbot gilt als schwerste Maßnahme der Behörden bevor es zum Fahrerlaubnisentzug kommt.

Ihm wird eine verkehrspädagogische Bedeutung beigemessen.

Die Verkehrssünder sollen in der Mobilitätspause über ihr Fehlverhalten nachdenken und schon einmal spüren, wie es ist, auf das Führen von einem Kfz zu verzichten.

Fahrverbote haben grundsätzlich eine Dauer von ein bis drei Monaten. Entscheidend ist für die Länge der Mobilitätspause aber die Schwere der Tat. Gemäß Bußgeldkatalog können nur Regelfahrverbote als Nebenfolge vergeben werden, also nur wenn gleichzeitig ein Bußgeld verordnet wird.

Das bedeutet auch, dass einer bestimmten Tat automatisch das Verbot folgt. Ein Verzicht auf die Mobilitätspause ist nur mittels Richterspruch und entsprechendem Grund möglich. Nur in begründeten Fällen darf also vom Fahrverbot gemäß Bußgeldkatalog abgesehen werden.

Wie ist der Strafenkatalog für Verkehr aufgebaut?

Der Bußgeldkatalog folgt einem festen Schema. Zunächst wird die Tatbestandsnummer zur eindeutigen Identifikation des Delikts aufgeführt. Es folgt die Erläuterung des Sachverhalts mit Verweisen auf die Gesetzestexte. Die nächste Spalte gibt an, ob es sich um einen A- oder B-Verstoß  handelt, was für die Probezeit relevant ist, und wie viele Punkte vergeben werden. In den letzten beiden Spalten werden dann die Höhe vom Bußgeld und die Dauer vom Fahrverbot aufgelistet.

TBNRTatbestandstextFaP-PktEuroFV
119624Sie überquerten mit einem Fahrzeug den Bahnübergang unter Verstoß gegen die Wartepflicht, obwohl rotes Blinklicht gegeben wurde oder gelbe Lichtzeichen gegeben wurden oder rote Lichtzeichen gegeben wurden.
§ 19 Abs. 2, § 49 StVO; § 24, § 25 StVG; 89b.2 BKat; § 4 Abs. 1 BKatV
A - 2240,001 M
Aktueller Bußgeldkatalog: Wie kann Ihnen ein Bußgeldrechner helfen?

Für Betroffene ist es häufig schwierig, herauszufinden, welche Buße ihrem Verkehrsverstoß folgt. Mit unserem Bußgeld- und Punktrechner für Flensburg können Sie daher in Sekundenschnelle erfahren, was auf Sie zukommt, wenn Sie beispielsweise die Geschwindigkeit überschritten, den Abstand nicht eingehalten oder eine Rotphase an einer Ampel ignoriert haben.

Auf vielen Seiten haben wir zudem eine Bußgeldtabelle eingefügt, in der Sie mögliche Punkte, die Höhe vom Bußgeld oder die Dauer eines Fahrverbots ablesen können.

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2 Kommentare

  1. Lothar sagt:

    parken ohne plakette in umwetzohne

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo Lothar,
      wenn Sie die Umweltzone verkehrswidrig also ohne eine Umweltplakette befahren und darin parken, droht gemäß Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 80 €.

      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

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