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Einspruch gegen den Bußgeldbescheid erheben?

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
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Frist, Form und Hinweise: So können Sie Widerspruch einlegen

Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnt sich bei hohen Bußgeldern

Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnt sich bei hohen Bußgeldern

Nach einer Ordnungswidrigkeit wie einem Rotlicht- oder Geschwindigkeitsverstoß mit dem Auto stellt die zuständige Verwaltungsbehörde einen Bußgeldbescheid zu. Oft fragen sich Betroffene dann, was zu tun ist und folgen den Forderungen des Amts. Viel zu groß ist die Angst vor einem Bußgeldverfahren oder, dass sich das Bußgeld oder sogar die Punkte im Verkehrszentralregister vermehren.

Wie jedoch aus zahlreichen Studien und Medienreportagen bekannt und ersichtlich ist, besitzen Bußgeldbescheide auch Fehlinformationen und Messfehler. Aus diesem Grund haben Sie zwei Wochen nach Erhalt des Dokuments Zeit, um Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen.

Was Sie dabei beachten müssen und wie das Widerspruch-Einlegen abläuft, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Einspruch bei Bußgeldbescheid: Wann lohnt sich das?

Nach dem Erhalt des Bußgeldbescheids haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie können das Bußgeld zahlen sowie die Maßnahmen wie Punkte oder ein Fahrverbot annehmen, damit der Bescheid rechtskräftig wird. Sie können jedoch auch Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen.

Einspruch oder Widerspruch einlegen?

Wer Widerspruch einlegt, bezieht sich in der Regel auf das Sozial- oder Verwaltungsrecht, wohingegen der Einspruch im Steuer- oder Strafrecht eingelegt wird. Auch bei Ordnungswidrigkeiten im Verkehrsrecht heißt der korrekte Term Einspruch einlegen.

Sollten Sie jedoch Widerspruch einlegen wollen, ist es trotzdem korrekt. Die Behörde darf Ihren Einspruch nicht aufgrund dieser Formulierung für ungültig erklären.

Wer Einspruch erheben möchte, sollte sich seinen erhaltenen Bußgeldbescheid vorher ganz genau ansehen. Wichtig ist, dass er Angaben zu Ihrer Person enthält. Sind andere vermeintliche Täter involviert, finden Sie auch deren persönliche Angaben wie Anschrift etc. im Bescheid.

Neben dem Bußgeld und den Maßnahmen, die Sie erwarten, stehen auch die gesetzlichen Hintergründe sowie Vorschriften im Bußgeldbescheid. Der Abschnitt über die Beweismittel und Zeugen ist besonders wichtig, da hier die meisten Fehler auftreten können.

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnt sich, da eine Studie bewies, dass nicht jeder Bescheid korrekt ist

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnt sich, da eine Studie bewies, dass nicht jeder Bescheid korrekt ist

Laut einer Studie der VUT Sachverständigengesellschaft, welche etwa 15.000 Messergebnisse in Bußgeldbescheiden von 2007 bis 2013 untersuchte, besaß die Hälfte davon Mängel. So gaben die Behörden oftmals einen falschen Tatvorwurf an oder die Beweisführung war mangelhaft.

Zudem enthält der Bescheid eine deutliche Benennung der Rechtsfolgen sowie weitere Hinweise. Eine Belehrung benennt die Möglichkeit, dass Sie innerhalb von zwei Wochen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen können.

So läuft der Widerspruch beim Bußgeldbescheid ab

Die zuständige Verwaltungsbehörde hat in der Regel drei Monate Zeit, um in dem Fall zu ermitteln und Ihnen den Bußgeldbescheid zu schicken. Ist der Bescheid in der Zeit nicht eingegangen, tritt die sogenannte Verfolgungsverjährung ein.

Im Klartext bedeutet das: Ist der Bescheid nicht nach dieser Zeit in Ihrem Briefkasten gelandet, kann Sie die Behörde in der Regel nicht mehr für das Vergehen belangen. Jedoch kann die Verjährung auch unterbrochen werden.

Dies geschieht immer, wenn die Behörde den Anhörungsbogen an den mutmaßlichen Verkehrssünder verschickt. Das Unterbrechen bedeutet, dass die Verjährung wieder von vorn beginnt und die Verwaltungsbehörde abermals drei Monate Zeit hat, um den Bußgeldbescheid zu verschicken.

Sie müssen keine sich selbst belastenden Angaben zur Tat angeben. Aus diesem Grund reicht es aus, wenn Sie nur Ihre persönlichen Informationen auf dem Anhörungsbogen vermerken; also Ihren Namen, Anschrift etc.

Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie Widerspruch einlegen

Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie Widerspruch einlegen

Ist der Bußgeldbescheid dann angekommen, kann Einspruch erhoben werden. Die Frist hierfür beträgt zwei Wochen. Der Zeitraum, um Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen, beginnt an dem Tag, an dem der Bußgeldbescheid im Briefkasten lag.

Kommt der Bußgeldbescheid an einem Samstag oder Sonntag, haben Sie bis zum Montag in zwei Wochen, 24 Uhr Zeit, um Widerspruch einlegen zu können. Wichtig dabei ist, den Briefumschlag aufzubewahren. Der darauf befindliche Poststempel dient als Beweis, wann der Bescheid bei Ihnen eintraf.

Wie kann der zum Bußgeldbescheid gehörende Einspruch übermittelt werden?

Wer Einspruch erheben möchte, sollte dies möglichst per Brief bzw. Post tun. Die Verwaltungsbehörde, die als Adressat in Ihrem Bußgeldbescheid benannt wird, bekommt den Einspruch zugesendet.

Sie können den Widerspruch auch an eine andere Behörde senden bzw. dort abgeben. Diese ist aber nicht verpflichtet, den Einspruch in der zweiwöchigen Frist an die richtige Behörde weiterzuleiten.

Die Einspruchserklärung kann auch per Fax an die Verwaltungsbehörde gesendet werden. Hierbei ist der Zeitpunkt aussagend, an dem das Faxgerät der Behörde alle Daten von Ihrem Gerät empfangen und gedruckt hat.

Wer per E-Mail Widerspruch einlegen will, hat oftmals schlechte Karten. Die Rechtslage über die Online-Übermittlung ist derzeit noch unklar; einige Ämter erkennen es an, andere nicht. Aus diesem Grund raten wir vom Online-Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ab.

Widerspruch einlegen: Ein Muster

Einen Musterbrief für den Widerspruch gibt es nicht. Die Einspruchserklärung folgt keiner Form; dennoch müssen einige Inhaltspunkte beachtet werden. Ein Anwalt kann beim Einspruch gegen den Bußgeldbescheid bzw. dem Muster behilflich sein.

Wichtig ist, dass Sie oben links zuerst den Absender und danach den Empfänger eintragen. Wer nach einer Ordnungswidrigkeit Widerspruch einlegen will, sollte dem Muster folgen:

  • Betreff: Einspruch oder Widerspruch
  • Anrede
  • Angabe des Datums des Bußgeldbescheides
  • Aktenzeichen
  • Begründung
  • Ort, Datum, Unterschrift

Möchten Sie einen Einspruch erheben, ist es nicht zwingend, eine Begründung einzutragen. Dennoch ist diese hilfreich, um die Chance zu erhöhen, dass die Behörde die Ermittlungen und Ergebnisse noch einmal prüft.

Nach dem Bußgeldbescheid und dem Einspruch: So geht es weiter

Nach dem zum Bußgeldbescheid gehörenden Einspruch folgt oftmals die Hauptverhandlung

Nach dem zum Bußgeldbescheid gehörenden Einspruch folgt oftmals die Hauptverhandlung

Nachdem Sie nun einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid an die entsprechende Verwaltungsbehörde geschickt haben, prüft diese noch einmal den Sachverhalt. Zusätzlich kontrolliert sie die Form des Widerspruchs. Das Verfahren wird auch als Zwischenverfahren bezeichnet.

Wer Widerspruch einlegen möchte, muss sich zudem im Klaren darüber sein, dass der Einspruch auch verworfen werden kann.

Das ist immer dann der Fall, wenn die Verwaltungsbehörde formale Fehler findet oder der Bescheid nach der zweiwöchigen Frist angekommen ist.

Ist der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid aber korrekt, übergibt die Behörde alle gesammelten Dokumente an einen Staatsanwalt. In der Zwischenzeit kann sie jedoch noch Zeugen befragen und weitere Beweismittel sichten. Diese Akten prüft der Staatsanwalt abermals. Danach beginnt die Hauptverhandlung vor Gericht laut aktuellem Recht.

Im Gericht können Sie allein vorsprechen oder einen Rechtsanwalt beauftragen. Sollten Sie sich für letzteres entscheiden, ist es wichtig, dass Sie alle Kosten hierfür genau kalkulieren.

In der Gerichtsverhandlung wird der Widerspruch vom Bußgeldbescheid noch einmal thematisiert. Zudem haben Sie hier die Chance, Ihre Begründung und das begangene Verhalten zu erklären. Das Urteil kann in zwei Richtungen verlaufen. Entweder werden die im Bescheid beschriebenen Maßnahmen ganz gestrichen und sie werden freigesprochen bzw. einige Maßnahmen wie Fahrverbote gekürzt oder Sie müssen mit einer Erhöhung des Bußgeldes und weiteren Anordnungen rechnen. Auch hier lohnt es sich, mit einem Rechtsanwalt alle möglichen Fälle vor Gericht durchzugehen, z.B. auch, welche Kosten auf Sie zukommen können.

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27 Kommentare

  1. Gerhard B. sagt:

    Ich bin am 6.6.16 um 23:53 Uhr mit meinem PKW
    auf der Raderhochbrücke von Kiel kommend geblitzt worden und habe einen Bußgelbescheid über 148,50€ erhalten. Mir wird vorgeworfen die Geschwindigkeit über 34 km/h überschritten zu haben. Auf der Brücke befindet sich lediglich eine Geschwindigkeitsbeschränkung zunächst 80 darunter 7,5t, dann etwas später 60 wieder mit dem Zusatz 7,5t. Es gibt kein Schild, dass eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen für alle Verkehrsteilnehmer ausweist.

  2. Dieter N. sagt:

    Ich bin auf der Autobahn mit 138 kmh geblitzt worden, obgleich nur 100 kmh er-
    laubt waren: Schild übersehen, das Blitzen nicht bemerkt weiter gefahren!
    Bussgeldbescheid erhalten und zwischenzeitlich bezahlt.
    nach 950 m Fahrtstrecke und 1 Minute Fahrzeit ein zweites Maal geblitzt
    worden und eine zweiten Bussgeldbescheid unter einem anderen AZ erhalten!
    Das kann doch wohl nicht angehen????

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo Dieter,
      welche Möglichkeiten Sie haben, sich gegen einen Bußgeldbescheid zu wehren, bringen Sie bei einem Verkehrsrechtsanwalt in Erfahrung. Prinzipiell können Sie immer Einspruch gegen das Schreiben einlegen, wenn Sie die Frist von 14 Tagen nach Zustellung einhalten.
      Das Team von bussgeldrechner.org

  3. Burak O. sagt:

    hallo,
    habe am 21.09.2016 den bußgeldbescheid bekomme.
    Am 05.09.2016 genau 2 wochen später habe ich den wiederruf geschickt.
    Der wiederruf ging aber am 06.09.2016 bei der behörde ein.
    Also wurde er um 1 tag überstritten.
    Jetzt bekam ich ein schreiben, dass die Frist abgelaufen ist.
    Kann ich noch etwas dagegen unternehmen?
    Gibt es ein Schlupfloch??? Bitte dringend um hilfe.

    Liebe grüße
    Burak

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Burak,
      leider lässt sich da nichts machen. Der Einspruch muss innerhalb von zwei Wochen bei der Behörde eintreffen, sonst ist die Frist abgelaufen und der Bußgeldbescheid wird rechtskräftig.
      Das Team von bussgeldrechner.org

  4. S., Florian sagt:

    Hallo,
    ich habe vor einigen Wochen einen Bussgeldbescheid erhalten und erstmal durch meinen Anwalt Einspruch einlegen lassen. Ich bin nicht der Fahrer gewesen, konnte aber den Fahrer erst Wochen später erreichen. Kann ich trotz Einspruch und der Ablauf der Frist des Anhörungsbogen noch den Fahrer angeben und was passiert dann ?
    Vielen Dank im voraus

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Florian,
      in Deutschland gilt Fahrerhaftung. Wenn Sie bereits angegeben haben, dass sie nicht der Fahrer waren, können Sie diesen noch angeben und damit zeigen, dass Sie bei der Identifizierung mithelfen. Damit können Sie einem möglichen Fahrtenbuch aus dem Weg gehen. Andernfalls lassen Sie sich über das weitere Vorgehen von ihrem Anwalt beraten.
      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

  5. Jörg P. sagt:

    Hallo ,
    ich habe mit einem Radlader eine Straßenlaterne angefahren ,dafür soll ich nun einen Punkt in Flensburg bekommen und 130 Euro Strafe zahlen !Ist das rechtens?

    Mit freundlichen Grüßen
    Pfüller

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Jörg,
      dies klingt nach Sachbeschädigung. Wir bieten jedoch keine Rechtsberatung an und können Ihnen deshalb nicht sagen, ob dies rechtens ist oder nicht. Sollte Sie Zweifel hegen, kontaktieren Sie einen Anwalt.
      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

  6. Dana P. sagt:

    Hallo,
    ich bin am 05.09. zu schnell gefahren.
    Am 08.12. kam ein Anhörungsbogen auf den ich nicht reagiert habe (wegen Verjährung)
    Auf dem Schreiben steht der 05.12., aber auf dem Briefumschlag der 07.12.
    Nun habe ich einen BußgeldBescheid bekommen.
    Darf ich Einspruch einlegen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Dana P.

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Dana,
      das Ausstellungsdatum ist ausschlaggebend. Möchten Sie dennoch Einspruch einlegen, halten Sie die Fristen ein und wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt.
      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

  7. Erik V. sagt:

    Ich habe einen Bußgeldbescheid bekommen wegen dem Fehlens der Umweltplakette. Ich habe vor Ort bereits meine Buße bezahlt, jedoch den Bußgeldbescheid bekommen, weil meine Unterschrift bei der Niederschrift fehlt (hab extra nachgefragt, ob noch etwas zu tun ist, wurde geantwortet, dass ich jetzt wieder fahren kann und falls man mich nochmal anhalten würde, könne ich den Durchdruck vorzeigen und müsse nichts weiter zahlen) und somit sich die Buße erhöht hat (Wohnaft in Österreich).
    Alle Angaben auf dem Bescheid stimmen, jedoch ist ein komplett anderes Kennzeichen auf dem Bußgeldbescheid angegeben.
    Nach Rücksprache mit dem Amt, würde bei einem Einspruch eine Lenkererhebung von dem Fahrzeug des angegebenen Kennzeichen vollzogen und dann vor Gericht entschieden wird.
    Lohnt es sich einen Einspruch einzuheben mit der Begründung, dass ich das PKW mit dem Kennzeichen XYZ, nicht gefahren bin?

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo Erik,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten, dies kann nur ein Anwalt.

      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

  8. Marcel C. sagt:

    Hallo, ich fuhr am 08.01 gegen 5Uhr morgens Richtung Berlin, als ich durch eine Spurrille in Kombination mit schlechten Wetterverhältnissen ins Schleudern geriet auf einer 100% geraden Strecke. Letztendlich hat meine Stoßstange die Leitplanke geküsst. Ich habe den Polizisten erklärt wie es zum Unfall kam, diese bestanden jedoch darauf, dass es unangepasste Geschwindigkeit war (ich fuhr mit 80km/h in einer 130er Zone). Meine Frage ist nun, ob ich Einspruch erheben kann, mit der Begründung dass ich durch Unaufmerksamkeit nicht früh genug auf die Spurrillen reagieren konnte und ob das sinnvoll wäre? Ansonsten drohen sie mir mit 2 weiteren Jahren Probezeit und einem Aufbauseminar ( Bußgeld und Punkt nicht zu vergessen!).

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo Marcel,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten, dies kann nur ein Anwalt.

      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

  9. Natascha sagt:

    Am 2.10. wurde mein Fahrzeug mit 132 km/h bei 80er Sperrung auf der Autobahn geblitzt. Danach kamm ein Anhörungsbogen den ich leer zurück geschickt habe. Dann kam ein Bußgeldbescheid, zudem ich Einspruch eingelegt habe, dass ich nicht die Person auf dem Foto bin. Gestern kam (Ausstellungsdatum 25.01.) ein Schreiben, in dem eklärt wird, dass ich im Lichtbildvergleich eindeutig als Fahrzeugführerin zu Tatzeit identifiziert bin.
    Wie soll ich nun weiter vorgehen

    MfG

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo Natascha,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten. Dies kann nur ein Anwalt.

      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

  10. Alex F sagt:

    Hallo,
    ich wurde mit dem gedrosselten Mofa meiner Freundin angehalten. Wir haben beide Prüfbescheinigungen und der Roller fährt 32 km/h.
    Die Polizei hat mich aus dem Verkehr gezogen und Anzeige erstattet weil das Tacho 40 angezeigt hat beim Test. Stichwort Tachoabweichung.
    Sie wollten den Roller nicht auf den Prüfatand stellen und sind mir auch nicht hinterhergefahren bevor sie mich angehalten haben. Allerdings haben wir keine Drosselbescheinigung. Würdet ihr mir dazu raten Einspruch einzulegen? Oder stillschweigend die Strafe hinzunehmen? Aus jugendlicher Dummheit habe ich schon 2 Anzeigen wegen fahren ohne Fahrerlaubnis und das letzte Mal musste ich 850 euro zahlen… ich will nicht wissen wie viel es jetzt wird….

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo Alex,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten. Dies kann nur ein Anwalt.

      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

  11. Oliver sagt:

    Hallo,

    ich wurde Mitte November mit einem Mietwagen geblitzt. Die Mietwagengesellschaft hat mir Ende Dezember per Mail mitgetielt, dass sie einen Zeugenbefragungsbogen vom zuständigen Landkreis erhalten hat (Kopie war der Mail beigefügt) und meine Personalien weitergegeben hat. Die Behörde würde sich nun direkt mit mir in Verbindung setzen. Seitdem habe ich nichts mehr gehört. Ist es korrekt, dass die Verjährung Mitte Februar eintritt wenn ich bis dahin nichts vom Landkreis erhalten habe?

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo Oliver,
      in der Theorie haben Sie mit Ihrer Berechnung Recht, allerdings können interne Vorgänge in der Behörde die Verjährung unterbrechen. Darüber hinaus sind in der Regel die Ausstellungsdaten von bescheid oder Anhörungsbogen entscheidend.

      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

  12. Mike sagt:

    Hallo,

    im Dezember hatte ich in Essen in der City etwa 3-4 Stunden auf einem normalen Innenstadtparkplatz mit Parkscheinautomat geparkt ohne ein Parkticket gezogen zu haben
    (Asche auf mein Haupt). Natürlich hatte hatte das ein Knöllchen zur folge. So weit so gut. Einige Tage später bekam ich ZWEI Knöllchen von zwei unterschiedlichen Ordnungsamtsmitarbeitern unter Angabe von unterschiedlicher Benennung des Standortes (Einmal gegenüber Kirche, das zweite an Hausnummer sowieso, was eigentlich beides richtig ist) von jeweils 10 Euro. Das erste Knöllchen ziemlich zum Anfang der Parkzeit, das Zweite so nach zweidrittel der Parkzeit von 3-4 Stunden. Mir ist bekannt das man für ein und den selben Tatbestand nur einmal belangt werden kann und so überwies ich das erste Knöllchen 10 Euro und fügte bei der Überweisung neben dem Aktenzeichen beider Knöllchen noch hinzu das das man nicht zwei mal für ein und den selben Tatbestand belangt werden kann.
    Genau diesen Grund schrieb ich auch in dem Anhörungsbogen des Knöllchens und schickte das zum Ortungsamt.
    Anfang dieser Woche bekam ich einen Bußgeldbescheid über 38,50 Euro. Also Knöllchen von 10 Euro zuzüglich 25 Euro Kosten des Verfahrens und 3,50 Euro Gebühr.

    Beim Anruf bei der Busgeldstelle sagte man mir,das es sich ja um 2 verschiedene Tatbestände handele und auch die Ventilstände unterschiedlich gewesen sein. Außerdem hätten Sie keinen Anhörungsbogen bekommen.
    Das kann auf keinen Fall so gewesen sein, ich fahre das Fahrzeug alleine und habe nur EINMAL dort geparkt. Genau so habe ich den Anhörungsbogen vorschriftsmäßig ausgefüllt und an die richtige Adresse geschickt.
    Man sagte mir ich könnte Einspruch dagegen erheben.
    Hat so ein Einspruch Aussicht auf Erfolg oder kann das später noch erheblich teurer werden?

    Für eine Info wäre ich Ihnen sehr dankbar

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo Mike,
      Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie immer innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt des Bescheids einlegen. Ob es sich in Ihrem Fall lohnt, sollten Sie zusammen mit einem Rechtsanwalt abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

  13. Cansel sagt:

    Hallo,
    mein Vater ist über eine Rote Ampel um ca. 22:20 Uhr gefahren und wurde geblitzt. Die Ampel wechselte viel zu kurzfristig von grün zu rot. Das Problem ist, dass die Ampel um diese Uhrzeit immer viel zu schnell von rot zu grün oder von grün zu rot wechselt. Da dachte er das er es schafft wurde dennoch geblitzt. Aber nachdem er geblitzt wurde hat er angehalten und gewartet bis sie wider grün ist. Der Blitzer hat dies auch geblitzt. Das Auto hat also angehalten. Doch es war über dem weißen Streifen (Haltelinie). Muss er trotz halten das Bußgeld in Höhe von 118€ zahlen oder lohnt es sich Einspruch zu halten?

    LG Cansel

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung geben. Ein Rechtsanwalt kann einschätzen, ob sich ein Einspruch in Ihrem Fall lohnen.

      Ihr Team von bussgeldrechner.org

  14. Andreas sagt:

    Hallo habe einen Bußgeldbescheid bekommen 44kmh zu schenken außerhalb geschlossener Ortschaft was 1 Monat Fahrverbot bedeutet bei dem Bescheid lag aber kein Anhöeungsbogen bei gefügt worden ist dies schon ein Fehler in der Form und somit der Bescheid nicht rechtens???

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Andreas,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und verweisen daher an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Ihr Team von bussgeldrechner.org

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