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Geschwindigkeit mit dem Anhänger überschritten – welche Besonderheiten gelten?

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Geschwindigkeits­überschreitung außerortsBußgeld (in €)PunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
≤ 10 km/h15eher nicht
11-15 km/h25eher nicht
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21-25 km/h801Hier prüfen
26-30 km/h951Hier prüfen
31-40 km/h16021 Monat1 MHier prüfen
41-50 km/h24021 Monat1 MHier prüfen
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≤ 10 km/h20eher nicht
11-15 km/h30eher nicht
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Die Vorgaben zum Fahren mit Anhänger und welche Strafen Sie erwarten

Mit einem Anhänger darf unter bestimmten Voraussetzungen maximal 100 km/h gefahren werden.

Mit einem Anhänger darf unter bestimmten Voraussetzungen maximal 100 km/h gefahren werden.

Wer umzieht oder einfach nur Gartenabfälle transportieren will, greift häufig auf einen Anhänger zurück, um sich zu helfen.

Er bietet zahlreiche Vorteile, unter anderem zusätzlichen Stauraum, der sehr nützlich ist, wenn der eigene Kofferraum zu klein oder wie beim Motorrad gar nicht vorhanden ist. Doch wodurch zeichnet sich ein Anhänger aus?

Als Anhänger gelten Fahrzeuge mit einer Ladefläche, jedoch ohne eigenen Antrieb. Sie werden deshalb in der Regel von Zugfahrzeugen wie Pkw, Lkw, Motorrädern oder Traktoren gezogen. Mit einer Anhängerkupplung sind beide miteinander verbunden. Ein Pkw-Anhänger darf laut Paragraf Straßenverkehrzulassungs-Verordnung (StVZO) insgesamt nicht länger als 12 Meter, 2,55 Meter breit und 4 Meter hoch sein.

Verkehrsteilnehmer, die mit einem Anhänger unterwegs sind, müssen bestimmte Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten. Das legt die Straßenverkehrsordnung (StVO) fest. Innerhalb geschlossener Ortschaften beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit Anhänger 50 km/h. Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt für Pkw mit Anhänger eine Geschwindigkeit von maximal 80 km/h – genauso wie für Lkw mit einem Gesamtgewicht bis zu 3,5 Tonnen. Andere Kraftfahrzeuge, die mit Anhänger fahren, darunter beispielsweise Wohnmobile dürfen ein Tempo von 60 km/h nicht überschreiten.

Ausnahmeregelung für Geschwindigkeit mit Anhänger auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen

Unter bestimmten Voraussetzungen ist Fahrzeugen mit Anhängern auch eine höhere Geschwindigkeit erlaubt. Diese Ausnahme ist geknüpft an das Zugfahrzeug und den Anhänger an sich.

Werden bestimmte Anforderungen erfüllt, ist einigen Kfz-Anhänger-Gespannen ein Tempo von 100 km/h erlaubt.

Als Zugfahrzeug sind grundsätzlich Fahrzeuge bis maximal 3,5 Tonnen Gesamtgewicht geeignet. Es muss zudem über einen Blockierverhinderer (ABS) verfügen. Das Verkehrsrecht schreibt für den Anhänger an sich vor, dass er für eine Geschwindigkeit bis 100 km/h taugen muss, soll er eine Tempo-100-Genehmigung erhalten.

Und auch die Anhängerbereifung ist relevant: Die Reifen dürfen ein Alter von sechs Jahren nicht überschreiten. Geschwindigkeitsklasse L gilt hier als untere Grenze. Das bedeutet, die Reifen müssen mindestens für eine Geschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt sein. Aber auch ein höherer Geschwindigkeitsindex ist beim Anhänger zulässig.

Die Anhängelast beim Pkw darf nicht höher sein als das Zugfahrzeug. Die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs darf hierdurch nicht überschritten werden. Dieser Umstand würde sich eventuell erheblich auf die Lenkung des Kfz auswirken und damit die Sicherheit im Straßenverkehr gefährden.

Ob die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, prüfen Institute wie TÜV und DEKRA. Damit ein Anhänger die Geschwindigkeit von 100 km/h fahren darf, ist seitens der Zulassungsbehörde im Fahrzeugschein des Anhängers zu vermerken, dass er hierfür die Genehmigung besitzt. Sie stellt zusätzlich eine gesiegelte Tempo-100-Plakette aus, die rückwärtig am Anhänger anzubringen ist.

Die Anhängelast – wie schwer darf ein Anhänger sein?

Wie schwer ein Anhänger beladen werden darf, ist abhängig von seiner maximal zulässigen Anhängelast. Diese wiederum wird von der Bauweise des Anhängers bestimmt.

Wie hoch die Anhängelast eines Fahrzeugs ist, hängt unter anderem von Modell, Bauart und Anhängerkupplung ab. Bei einem Pkw beträgt sie in der Regel 1,2 bis 1,5 Tonnen.
Die Geschwindigkeit mit Anhänger wird von Blitzern überwacht.

Die Geschwindigkeit mit Anhänger wird von Blitzern überwacht.

Wollen Sie wissen, wie hoch die zulässige Anhängelast Ihres Fahrzeuges ist und wie schnell Sie mit Anhänger unterwegs sein dürfen? Dann hilft ein Blick in die Zulassungspapiere.

Haben Sie die entsprechenden Angaben entnommen, ist ebenfalls zu überprüfen, ob der beladene Anhänger die zulässige Gesamtmasse des Autos überschreitet.

Ergo darf der Anhänger nicht schwerer sein als das Zugfahrzeug – bei einem Pkw wären dies 3,5 t. Dies stellt die Obergrenze dar.

Wird ebenjene Vorgabe überschritten, handelt es sich um eine Überladung. Ein Bußgeldbescheid ahndet diese Missachtung der StVO.

Geschwindigkeitsüberschreitung mit Anhänger – welche Ahndungen im Raum stehen

Wird die Höchstgeschwindigkeit beim Pkw mit Anhänger missachtet, erwarten den Fahrer laut geltendem Verkehrsrecht unterschiedlich harte Strafen. Wie hoch sie ausfallen, ist abhängig vom begangenen Verstoß. Grundsätzlich drohen laut Bußgeldkatalog jedoch Bußgelder, Punkte und sogar ein potenzielles Fahrverbot.

Die Bußgeldtabelle unterscheidet genauso wie bei Tempoverstößen ohne Anhänger Verstöße innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften. Innerorts sind die Strafen häufig drastischer.

Wird die Geschwindigkeit mit Anhänger außerhalb einer geschlossenen Ortschaft um 16 bis 20 km/h überschritten, drohen 70 € Bußgeld sowie 1 Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. Beim gleichen Szenario innerorts fällt das Bußgeld 10 € höher aus. Unterschiede ergeben sich auch darin, wann ein Fahrverbot erteilt wird. Während dies bereits bei 26 bis 30 km/h zu viel innerhalb geschlossener Ortschaften der Fall ist, greift der Bußgeldkatalog für Anhänger zu diesem Mittel erst bei 31 bis 40 km/h außerorts. Die Frist beträgt in diesem Fall einen Monat.

Je höher die Geschwindigkeit, desto länger die Fahrverbotsfrist. Im Maximum drohen Verkehrssündern, waren sie mit ihrem Anhänger zu schnell unterwegs, 680 € Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot.

Geblitzt mit Anhänger – wie erkennen Blitzer ein Gespann

Den Straßenverkehr und das korrekte Verhalten aller Teilnehmer überwachen zum einen stationäre Anlagen. Sie beziehen ihre Informationen von in den Boden eingelassenen Induktionsschleifen, die druckempfindlich sind und sich in einem bestimmten Abstand voneinander befinden. Anhand des zurückgelegten Weges wird dementsprechend das gefahrene Tempo ermittelt.

Neben stationären Anlagen, die fest an bestimmten Stellen installiert sind, gibt es auch mobile Blitzer. Diese beweglichen Geräte sind entweder für eine gewisse Zeit am Straßenrand aufgestellt oder in einem unscheinbaren Fahrzeug (Blitzerauto) deponiert und überwachen die Geschwindigkeit der passierenden Fahrzeuge.

Mit Hilfe mobiler Radaranlagen können Beamte also auch gezielt das Tempo von Fahrzeugen mit Anhänger überprüfen. Weist das Gerät einen zu hohen Wert aus, können Sie den Verkehrssünder direkt aus dem Verkehr ziehen oder später einen Bußgeldbescheid zusenden.

Doch kann ein Blitzer überhaupt zwischen Pkw mit und ohne Anhänger unterscheiden? Dies ist bei einigen mobilen Geräten tatsächlich möglich. Sie registrieren neben der gefahrenen Geschwindigkeit auch die Länge eines Gefährts beziehungsweise Gespanns. Verkehrssünder, die im Gespann unterwegs sind, haben damit keinen Freifahrtschein.

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19 Kommentare

  1. Patrick sagt:

    Hallo zusammen!
    Ich beschäftige mich momentan mit Auswirkungen von Geschwindigkeitsüberschreitungen beim Fahren von PKW und PKW mit Anhängern, in und außerhalb der Probezeit. Die Strafen „gängiger“ Verstöße (PKW in und außerhalb der Probezeit sowie Fahren mit Anhänger – wird gleich bewertet wie LKW-Fahren) habe ich bereits durch googeln herausgefunden. Noch offene Fragen sind folgende:
    Wie wird Zuschnellfahren (über der Geschwindigkeitsbegrenzung der Straße) mit einem Anhänger in der Probezeit geahndet? Außerdem: Welche Strafen ziehen Geschwindigkeitsüberschreitungen über der Höchstgeschwindigkeit vor Fahrzeuge nach sich (bei normalen Hängern ja 80km/h), in und außerhalb der Probezeit? Macht es da einen Unterschied, ob der Hänger auf 100km/h zugelassen ist? Wird diese Überschreitung vielleicht gleich bestraft wie eine Überschreitung über der „Straßengeschwindigkeit“?
    Mich interessieren vor allem die Regelungen außerorts auf Autobahnen. Ich hoffe meine Fragen sind nicht zu speziell, vielen Dank jetzt schon, Patrick

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Patrick,

      es fallen Bußgelder verschiedener Höhe an, sowie Punkte in Flensburg. Bei Fahranfängern in der Probezeit kommt ein Aufbauseminar sowie Verlängerung derselben hinzu. Was die spezifischen Fragen für Anhänger angeht, ist zu sagen, dass die Strafen natürlich höher ausfallen, wenn der Anhänger nicht für die gefahrene Geschwindigkeit zugelassen ist.

      Das Team von bussgeldrechner.org

  2. Peter R. sagt:

    Ich bitte um Beantwortung folgender Frage:
    In Städten und Ortschaften ist die Höchstgeschwindigkeit für PKW`s 50km/h.
    Wenn in diesen eine Geschwindigkeitsbegrenzung (30km/h) angzeigt wird ist
    diese bis zur Einbindung einer folgenden Strasse bindend ?, oder für den
    Rest des Ortes ?
    MfG
    Peter Richter

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Peter,
      Die Gültigkeit der Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h hängt vom Straßenschild ab. Wird diese vor Ende der Ortschaft nicht durch ein weiteres Schild aufgehoben, behält diese ihre Gültigkeit.
      Das Team von bussgeldrechner.org

  3. Jörn sagt:

    Ich bin mit einem Anhänger in einer Baustelle mit 97 KM geblitzt worden. Demnach bin ich 17 KM zu schnell gefahren.
    Der Anhänger hat eine 100KM Zulassung.
    Wird aufgrund der 100KM Zulassung das Gespann als Fahrzeug gewertet, oder gilt in diesem Fall die 100KM Zulassung für den Anhänger nicht.
    Bei einem Fahrzeug würde das Bußgeld bei 30,00 EURO liegen, mit Anhänger bei 70,00 EURO und einem Punkt.
    Die Höchstgeschwindigkeit des Gespanns wurde nicht überschritten.

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Jörn,

      da Sie mit einem Anhänger unterwegs waren, wird es auch genauso gewertet. D. h. bei der Geschwindigkeitsüberschreitung von 17 km/h mit einem Anhänger folgt in der Regel ein Bußgeld von 70€ und 1 Punkt in Flensburg.

      Ihr Team von bussgeldrechner.org

  4. AXEL sagt:

    Mein PKW-Anhänger wurde in der Raststätte Stolpe von der Autobahnpolizei kontrolliert und der 8 Monate fehlende TÜV festgestellt. Ich habe es am gleichen Tag dem TÜV vorgestellt. Ergebnis: Ohne erkennbare MÄNGEL!
    Bußgeld 65€ und EIN PUNKT .Ist das wirklich verhältnismäig?

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo AXEL,
      Sie haben die Möglichkeit, Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einzulegen. Die Frist läuft 14 Tage nach der Zustellung ab. Bei Bedarf empfiehlt es sich, in diesem Fall auch einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen.
      Das Team von bussgeldrechner.org

  5. Frank K. sagt:

    Hallo ich wurde ausserorts in einer 70 Zone mit Anhänger und 100 Km/h Zulassung geblitzt. 86 Km/h nach Abzug der Toleranz .Im Anhörungsschreiben wird aber ein Geschwindigkeitsverstoß von 26 km/h angezeigt. Wie verhält sich das jetzt ?

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Frank,
      Fragen Sie deswegen besser bei der Bußgeldstelle nach. Die können den Sachverhalt noch einmal genau überprüfen. Eventuell wurde ein Fehler gemacht.
      Das Team von bussgeldrechner.org

  6. Marc S sagt:

    Ich bin mit Transporter und Anhänger mit rund 90 km/h geblitz worden (Bescheid noch nicht hier), unter folgenden Voraussetzungen:

    Geschwindigkeitsbegrenzung 100 km/h

    Darunter zweites Schild 60 km/h, mit dem Zusatzschild (Piktogramme) LKW und BUS.
    Gespanne waren nicht abgebildet.

    Das ganze war auf der A1, Fahrtrichtung Köln, zwischen Burscheid und dem Kreuz Leverkusen, wer die Stelle kennt.

    Ich habe mich gewundert, daß es geblitzt hat, denn als LKW fühle ich mich nicht. Vielleicht hat mich der (mobile) Blitzer aufgrund der Länge ja als LKW gedeutet?

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Marc S.,
      Ihre Vermutung ist durchaus möglich. Blitzer können auch falsch auslösen. Warten Sie am besten ab, ob Sie ein Bußgeldbescheid erreicht.
      Das Team von bussgeldrechner.org

  7. Chris sagt:

    Hallo welche Strafe bekommt man wenn man ohne Anhänger Führerschein erwischt wird ?

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo Chris,
      Wenn Sie ohne Fahrerlaubnis einen Anhänger mit sich führen, ist das eine Straftat. Das Fahren ohne Fahrerlaubnis wird mit einem Freiheitsentzug von einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet.
      Das Team von bussgeldrechner.org

  8. Der Vielfahrer sagt:

    Frage da sie immer wieder aufkommt:

    An einem PKW der ungebremst 300 kg ziehen darf, hänge ich nun einen Anhänger mit zulässiger Gesamtmasse von 600 kg. Die Leermasse beträgt 220 kg. Somit dürfte der PKW den Anhänger doch ziehen. Es handelt sich um ein Eigenbau Wohnwagen. Und man dürfte theoretisch noch 80 kg zuladen?!

    Einige beim Stammtisch und Polizisten meinen aber das man Anhänger nur bis 300 kg ziehen darf.

    Wo steht das alles im Gesetz um das der Rennleitung im Ernstfall zeigen zu können …

    • bussgeldrechner.org sagt:

      Hallo,
      da haben die Polizisten recht. Es ist nicht die Leermasse sondern die zulässige Gesamtmasse und die Stützlast entscheidend. Wichtig ist, was in Ihrem Fahrzeugschein steht, da dies bei jedem Auto unterschiedlich ist.
      Das Team von bussgeldrechner.org

  9. Der Vielfahrer sagt:

    Entweder ihr habt das jetzt falsch verstanden oder ich mich falsch ausgedrückt.

    Woher kommt dann aber der Mythos,

    Anhänger Leergewicht 100 kg – zulässige Gesamtmasse 750 kg.

    Ich kenne das so das dieser Anhänger auch an Autos darf die unter 750 kg ziehen dürfen – halt nur um dann 200 kg Zuladung.

    Denn mM und auch von Fahrschulen zählt das was am Hamsterhaken hängt.

    Daher wäre es hier wichtig das Unwissen der Polizei gesetzlich zu beweisen …

  10. Ken A. sagt:

    Nach meinem Kenntnisstand ist es so:

    Bei den Anhaengergewichten fuer Tempo 80 zaehlt das tatsaechliche Gewicht (Leergewicht + Ladung) des Anhaengers (§42 StVZO: „Die gezogene Anhängelast“)

    Bei den Anhaengergewichten fuer Tempo 100 zaehlt das zulaessige Gesamtgewicht des Anhaengers (§1 der 9. StVO Ausnahme). Deshalb gibt es die Moeglichkeit des „Ablastens“ (Verringerung des zGG.) des Anhaengers.

    Bis Tempo 80 gelten die Berechnungen fuer Tempo 80. Einen Anhaenger mit Tempo-100 Kennzeichnung darf man auch mit Tempo 80 fahren 🙂

    Beispiel:
    Zugfahrzeug Leergewicht 1400 kg, zul. Anhaengelast 1300kg (gebremst). PKW-Transportanhaenger, gebremst, zGG 2700kg, Leergewicht 800 kg:

    Tempo 80: Anhaenger darf ohne Ladung oder mit max 500 kg Ladung gezogen werden.
    Tempo 100: unzulaessig. Dafuer muesste das Zugfahrzeug 2454kg leer wiegen oder der Anhaenger auf 1540 kg zGG abgelastet sein (1680 kg mit AntiSchlingerKupplung).

    Note: die Stuetzlast und das Fahrergewicht muesste auch noch beruecksichtigt werden, habe ich hier nicht .

    Note: bei den Fuehrerscheinfragen zu Anhaengern kenne ich mich nicht aus, da ich als Klasse-3 Besitzer davon nicht betroffen bin 🙂

    MfG
    KEA

  11. Ken A. sagt:

    Kleiner Nachtrag / Fehler von mir:
    Natuerlich muesste die Ablastung auf 1300 kg lauten weil dieser Wert kleiner ist….

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