Schwarzlichtblitzer: Revolutioniert Infrarot die Blitzer-Technologie in Deutschland?

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Schwarzblitzer sind mobil und erfassen Raser unbemerkt

Schwarzlichtblitzer lösen auch in der Nacht unbemerkt aus.
Schwarzlichtblitzer lösen auch in der Nacht unbemerkt aus.

Autofahrer, welche sich nicht an gesetzliche Vorgaben halten und Geschwindigkeitsüberschreitungen begehen, gefährden die Sicherheit im öffentlichen Straßenverkehr. Aus diesem Grund nutzen Beamte verschiedene Blitzer, um damit die Raser zu erfassen und Sanktionen auszusprechen. Ampelblitzer und Lichtschrankenmessge­räte sind nur zwei Beispiele.

Auch Schwarzlichtblitzer, die mobil eingesetzt werden können, werden immer häufiger verwendet. Diese machen sich ein besonderes Licht zu Nutze, „Infrarot“. Aber liefern Blitzer dieser Art verlässlichere Ergebnisse als andere Gerätetypen? Wie genau funktionieren Infrarotblitzer im Straßenverkehr? Die Antworten auf diese Fragen liefert der vorliegende Ratgeber in den folgenden zwei Abschnitten.

Ganz ohne Blitz? So funktionieren die Schwarzlichtblitzer

Blitzer, die mit Schwarzlicht arbeiten, machen sich einen besonderen Spektralbereich des Lichts zu Nutze. Denn Infrarot kann vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden. Dadurch haben Schwarzlichtblitzer einen entscheidenden Vorteil: Sie können Autofahrer nicht durch einen Blitz desorientieren oder diese gar erschrecken.

So ermöglicht es das Spektrum namens Infrarot, Blitzer auch nachts oder in Tunneln einzusetzen, ohne die Sicherheit der Fahrzeugführer zu gefährden. Ein weiterer Nebeneffekt: Fahrer merken es oft nicht, wenn Schwarzlichtblitzer auslösen. Dadurch kommt es eventuell zur Überraschung, wenn einige Wochen später der Bußgeldbescheid im Briefkasten liegt.
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Blitzer, welche Infrarot nutzen, zeichnen sich hauptsächlich durch ihre Unauffälligkeit bei der Erfassung aus. Die grundlegende Funktionsweise unterscheidet sich jedoch nicht von Blitzern, die sonst noch in Deutschland zum Einsatz kommen. Fährt ein Fahrer zu schnell und erreicht den Erfassungsbereich des Blitzers, löst dieser aus und ermöglich die Verfolgung des Fahrzeugführers bzw. des Halters.

Infrarot beim Blitzer sorgt nicht immer für Gewissheit: Mitunter machen auch Beamte Fehler.
Infrarot beim Blitzer sorgt nicht immer für Gewissheit: Mitunter machen auch Beamte Fehler.

Schwarzlichtblitzer, die neu hergestellt werden, besitzen jedoch in nicht wenigen Fällen technische Zusatzfunktionen, welche Beamten die Arbeit erleichtern können. Das ist stets vom Modell abhängig.

Moderne Infrarot-Blitzer können im besten Fall vollautomatisch arbeiten und so die Erstellung des Bußgeldbescheides beschleunigen. Manche bieten auch die Möglichkeit, Daten direkt auf einen USB-Stick zu übertragen.

Infrarot beim Blitzer schützt nicht vor Messfehlern

Unabhängig davon, wie fortgeschritten die Blitzertechnologie heutzutage ist: Fehler lassen sich nie völlig ausschließen. So kann es immer zu falschen Messresultaten kommen, die eine Anfechtung des Bußgeldbescheides möglich machen. Schwarzlichtblitzer bilden diesbezüglich keine Ausnahme. Verschiedene Ursachen können Messfehler auslösen. Es folgen einige Beispiele:

  • Die Bedienung durch die Messbeamten verläuft nicht vorschriftsmäßig: Sind zuständige Beamte nicht entsprechend geschult oder missachten Vorschriften, die bei einem Schwarzlichtblitzer bestehen, leidet die Exaktheit der Messungen darunter.
  • Es herrscht ein hohes Verkehrsaufkommen: Auch der Spektralbereich Infrarot, der beim Blitzer verwendet wird, schützt nicht vor Messfehlern, die bei hohem Verkehrsaufkommen drohen. Sind mehrspurig viele Fahrzeuge im Sichtfeld des Blitzers, können auch unschuldige Autofahrer unfreiwillig fotografiert und verfolgt werden.
  • Die Geräte-Software ist nicht aktuell: Die Software beim Schwarzlichtblitzer, auch Firmware genannt, muss stets aktuell gehalten werden. Andernfalls kann ein Anwalt für Verkehrsrecht eingeschaltet werden, um einen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid erfolgreich durchzusetzen.
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