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Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße: Falsche Richtung genommen?

Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße

VerstoßBußgeld in Euro
In der Einbahnstraße nicht der vorgeschriebenen Fahrtrichtung gefolgt (Kfz)25
In der Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung geparkt15
In der Einbahnstraße nicht der vorgeschriebenen Fahrtrichtung gefolgt (Radfahrer)20
... mit Behinderung25
... mit Gefährdung30
... mit Unfall35

Fahren gegen Richtung der Einbahnstraße: Welches Bußgeld droht?

Was sieht der Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße vor, wenn ein Verstoß geschieht?

Was sieht der Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße vor, wenn ein Verstoß geschieht?

Gerade in Innenstädten kommen oft vermehrt Einbahnstraßen vor. Während Fußgänger sich nicht um diese Regelung kümmern müssen, sind die Fahrer von Kraftfahrzeugen oder auch von Fahrrädern dazu angehalten, auf die Beschilderung zu achten und sich entsprechend zu verhalten.

Wie bei allen Verkehrsregeln, die in der Straßenverkehrsordnung (StVO) oder anderswo im Verkehrsrecht vorgeschrieben sind, drohen bei einem Verstoß Konsequenzen. Doch wann liegt genau ein Verstoß vor? Und was sieht der Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße an Bußgeldern vor? Im Folgenden möchten wir uns diesem Thema im Detail nähern. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren!

Was ist eine Einbahnstraße?

Bevor wir zum Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße kommen, müssen wir zunächst klären, was eine solche genau ist und wann sie vorliegt. Grundsätzlich gilt: In einer Einbahnstraße ist den Fahrzeugen nur die Fahrt in eine Richtung erlaubt. Diese Regelung ist stets durch entsprechende Verkehrsschilder angezeigt. Insbesondere handelt es sich um das Zeichen 220, welches die Richtung anzeigt, in der die Straße befahren werden darf, sowie das Zeichen 267 (Verbot der Einfahrt), welches am anderen Ende angebracht ist, wo es verboten ist, in die Straße einzufahren.

Es ist möglich, dass Zusatzzeichen angebracht sind, die Fahrrädern das Befahren dieser Straße in beiden Richtungen erlauben. Radfahrer müssen dann in solchen Fällen, wenn sie die Einbahnstraße in die „falsche“ Richtung benutzen, keine Strafe fürchten.

In einer Einbahnstraße darf gemäß StVO sowohl am rechten als auch am linken Seitenstreifen geparkt werden. Die Beschränkung auf eine Fahrtrichtung hat zudem zur Folge, dass das Wenden und Rückwärtsfahren nicht erlaubt ist.

Wozu dienen Einbahnstraßen?

Ein Bußgeld in der Einbahnstraße erwartet diejenigen, die sich nicht an die Fahrtrichtung halten.

Ein Bußgeld in der Einbahnstraße erwartet diejenigen, die sich nicht an die Fahrtrichtung halten.

Einbahnstraßen können dabei helfen, Verkehrsströme besser zu koordinieren. Vor allem in schmalen Straßen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen können sie sinnvoll sein, um Stauungen und Unfälle zu verhindern. Auch die Parksituation kann in dicht besiedelten Wohngebieten zum Teil verbessert werden.

Kritiker bemängeln jedoch, dass die Fortbewegung für Autofahrer in der Konsequenz umständlicher wird, weil diese unter Umständen auf andere Straßen ausweichen müssen, da die von ihnen gewünschte Fahrtrichtung nicht befahrbar ist. Tut er dies dennoch, muss er mit Sanktionen rechnen. Was der Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße im Einzelnen vorsieht, soll nun im Folgenden näher betrachtet werden.

Womit ist nach dem Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße zu rechnen?

Viele Autofahrer interessieren sich für die Frage, welche Strafe in der Einbahnstraße droht, die verkehrt befahren wird. Eine Strafe droht genau genommen nicht, da es sich nicht um eine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit handelt. Es wird also in der Einbahnstraße nur ein Bußgeld fällig.

Nach dem Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße droht dem Kraftfahrzeugführer, der in der Einbahnstraße die falsche Richtung nimmt, ein Bußgeld von 25 Euro.

Es droht aber nicht nur demjenigen, der die Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung fährt, ein Bußgeld. In einer Einbahnstraße in die falsche Richtung zu parken kann ebenfalls Konsequenzen nach sich ziehen. Für diese Ordnungswidrigkeit muss der Fahrer ggf. 15 Euro Bußgeld zahlen.

Ein Fahrverbot oder Punkte in Flensburg sind laut Bußgeldkatalog in der Einbahnstraße nicht vorgesehen.

Fahren gegen die Einbahnstraße: Strafe für Radfahrer?

Radfahrern droht in der Einbahnstraße ein Bußgeld – wenn kein Zusatzschild beide Richtungen freigibt.

Radfahrern droht in der Einbahnstraße ein Bußgeld – wenn kein Zusatzschild beide Richtungen freigibt.

Der Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße sieht aber nicht nur Sanktionen für Autofahrer vor. Auch Radfahrer müssen sich an die Verkehrsregeln halten. Wenn die Einbahnstraße nicht mit einem Zusatzschild für Fahrräder in beide Richtungen freigegeben ist, müssen auch diese sich wie die Autos an die vorgeschriebene Fahrtrichtung halten. Tun sie dies nicht, drohen Bußgelder.

Mindestens droht einer Person, die entgegen der Einbahnstraße radelt, ein Bußgeld von 20 Euro. Dieses kann sich gemäß Bußgeldkatalog für die Einbahnstraße erhöhen, wenn weitere Umstände vorliegen. So kann zum Beispiel bei einem Unfall, der auftritt, weil Radfahrer gegen die Einbahnstraße fahren, ein Bußgeld von 35 Euro gefordert werden. Auch eine bloße Behinderung oder eine Gefährdung sind Faktoren, die zu einer strengeren Bewertung des Vorfalls führen können.

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