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Kann ein betrunkener Beifahrer ein Bußgeld begründen?

Betrunken als Beifahrer: Droht eine Strafe?

Betrunkener Beifahrer: Aber wer fährt?

Betrunkener Beifahrer: Aber wer fährt?

Gibt es Probleme, wenn der Beifahrer betrunken, der Fahrer aber nüchtern ist? Mit dieser Frage müssen sich besonders diejenigen auseinandersetzen, die auf einer Feier nichts getrunken haben, um die trinkenden Freunde und Verwandte sicher nach Hause fahren zu können. Dieser Umgang mit Alkohol und Fahrzeug ist zwar verantwortungsvoll aber nicht ohne Tücken.

Denn ein betrunkener Beifahrer kann sich in mehr als einer Hinsicht in die Fahrt einmischen. Deswegen ist die Frage, ob ein betrunkener Beifahrer einen Bußgeldbescheid einbringen kann, durchaus relevant. Aber auch Sie sollten einige Tatsachen kennen und beachten, wenn Sie betrunken als Beifahrer unterwegs sind.

In diesem Ratgeber möchten wir Ihnen einige Hinweise geben, wie Sie als Fahrer mit betrunkenen Fahrgästen umgehen können, um eine sichere und bußgeldfreie Fahrt zu ermöglichen. Darüber hinaus erfahren Sie hier, welche oftmals unerwarteten und möglicherweise gefährlichen Situationen ein betrunkener Beifahrer auslösen kann.

Ist ein betrunkener Beifahrer ordnungswidrig?

Generell ist es nicht mit einer Strafe belegt, als Beifahrer betrunken zu sein. Auch der Fahrer hat in der Regel keine Sanktionen zu fürchten, wenn ein Alkoholisierter auf dem Beifahrersitz platzgenommen hat. Anders sieht es aber aus, wenn ein Unfall passiert und die Schuldfrage geklärt werden muss.

Dann ist es durchaus relevant, ob der Beifahrer betrunken und der Fahrer nüchtern waren. Denn wenn ein Schaden an Personen oder Besitz entstanden ist, muss dieser vom Verursacher ersetzt werden. Dann wird es interessant, was sich im Fahrgastraum des verursachenden Fahrzeugs abgespielt hat.

Der Fahrer hat sicherzustellen, dass ihn während der Fahrt keine vermeidbare Störung vom Fahren ablenkt. Klare Regeln können helfen, den Mitfahrern den Ernst der Lage zu verdeutlichen.

Betrunkener Beifahrer, nüchterner Fahrer. Bei klarer Trennung kein Problem.

Betrunkener Beifahrer, nüchterner Fahrer. Bei klarer Trennung kein Problem.

Im einfachsten Fall handelt es sich bei dem Unfall um die Konsequenz einer unvermeidbaren Verkehrssituation. Kommen beide Versicherung zu diesem Schluss, werden die Schäden in der Regel ersetzt. Problematisch wird es jedoch wenn sich herausstellt, dass ein betrunkener Beifahrer für den ursächlichen Fahrfehler verantwortlich war.

Risiken, die von betrunkenen Mitfahrern ausgehen

Wenn Sie als mit betrunkenen Fahrgästen fahren, kann das eine besondere Anstrengung für die Konzentration sein. Im besten Fall schlafen die Betrunkenen schnell ein und ermöglichen so eine ruhige und entspannte Fahrt. Jedoch kann es auch andersherum kommen.

Im Gegensatz zum Alkohol am Steuer ist die Gefahr betrunkener Beifahrer andersartig. Der Alkohol bewirkt, dass Konsequenzen nicht ausreichend überdacht werden und so besteht die reale Gefahr dass ein betrunkener Beifahrer während der Fahrt ins Lenkrad greift. Die Folgen sind potenziell verheerend.

Möglichkeiten die Fahrt sicherer zu machen:

  • Betrunkenen Mitfahrer auf die Rückbank
  • Vorbereitung auf Alkohol-Reaktionen (Beutel, Wasser, Taschentücher)
  • Kindersicherung aktivieren

Aber auch ohne eine solch invasive Handlung gehen von betrunkenen Mitfahrern Risiken aus. So kann Desorientierung der Betrunkenen dazu führen, dass diese versuchen in voller Fahrt das Fahrzeug zu verlassen. Auch spontane körperliche Reaktionen wie Erbrechen oder Platzangst können in einem fahrenden Auto unkalkulierbare Folgen haben.

Die rechtliche Folgen betrunkener Beifahrer

Auch ein betrunkener Beifahrer sollte seine Grenzen kennen.

Auch ein betrunkener Beifahrer sollte seine Grenzen kennen.

Generell verbietet kein Gesetz, dass ein Betrunkener als Beifahrer von Ihnen gefahren wird. Sie müssen nur sicherstellen, dass sich daraus nicht spontane Probleme ergeben können. Wenn Sie sich unsicher sind, ob es eine gute Idee, mit einer betrunkenen Person auf dem Beifahrersitz zu fahren, sollten sie eine andere Variante erwägen.

So kann ein betrunkener Beifahrer auf die Rückbank gesetzt werden. So kann auch ein lebhafter Mitfahrer nicht so leicht mit dem Fahrer kollidieren. Doch sollten Sie auch bedenken, dass auch von der Rückbank aus massive Störungen stattfinden können. Sollte eine solche nicht auszuschließen sein, sollte die Fahrt abgebrochen werden.

Der potenzielle Eingriff in das Steuer durch eine Person ist ein nicht hinnehmbares Risiko für alle Beteiligten. Unabhängig von der scheinbaren Notwendigkeit, mit dem Fahrzeug irgendwo hinzukommen, sollte hier auf das Fahren verzichtet werden.

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