PoliScan Speed: Lasermessgerät mit Aufnahmefunktion

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Geschwindigkeitsüberwachung mit dem Laser von Vitronic

Bei der stationären Geschwindigkeitsmessung ist der PoliScan Speed Tower sehr beliebt.
Bei der stationären Geschwindigkeits­messung ist der PoliScan Speed Tower sehr beliebt.

Besonders auf deutschen Autobahnen kommt es häufig zu Überschreitungen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Da auf vielen Abschnitten gemäß Verkehrs­recht lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h gilt, beziehen viele Autofahrer dies auf die gesamte Autobahn und geben richtig Gas.

Dies kann ihnen vor allem dann zum Verhängnis werden, wenn mobile Geschwindigkeitsmessungen durch­geführt werden.

Chronische Raser wissen meist ganz genau, an welchen Stellen die Geschwindigkeit gedrosselt werden sollte, weil sich dort stationäre Blitzer befinden. Diese Möglichkeit fällt bei mobilen Kontrollen jedoch weg.

Mit Radaranlagen und Lasertechnik soll es Verkehrssündern unter anderem an den Kragen gehen. Eines der Lasermessgeräte ist der PoliScan Speed. Wie er genau funktioniert und welche Fehler bei den Messungen mit dem Laser-Blitzer möglich sind, können Sie in folgendem Ratgeber nachlesen.

FAQ: PoliScan Speed

Wie misst der PoliScan Speed?

Der PoliScan Speed stellt Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit mithilfe von Lasern fest.

Handelt es sich beim PoliScan Speed um einen stationären Blitzer?

Diesen Blitzer gibt es sowohl in einer mobilen als auch in einer stationären Variante.

Welche Messfehler können auftreten?

Eine Übersicht zu den möglichen Messfehlern finden Sie hier.

Die Arbeitsweise des PoliScan Speed

Die Firma Vitronic setzte beim PoliScan Speed auf die sogenannte „LiDAR-Technik“ (= light detection and ranging). Dabei strahlt das Messgerät mehrere Strahlen pro Sekunde aus, sodass diese einen Lichterkegel in der Form eines Fächers ergeben. Trifft dieser auf ein Fahrzeug, werden die Laserstrahlen davon reflektiert.

Anhand der Zeit, die die Strahlung benötigt, um zum Gerät zurückgeworfen zu werden, kann die Entfernung zum Kfz ermittelt werden, das kontrolliert werden soll. Da sich dieses dem PoliScan Speed in der Regel nähert, verringert sich logischerweise die Entfernung, was eine automatische Veränderung des Lasersignals mit sich bringt. Dadurch kann die gefahrene Geschwindigkeit berechnet werden.

Überschreitet ein Autofahrer die erlaubte Maximalgeschwindigkeit, ist der PoliScan Speed außerdem in der Lage, ein dreidimensionales Bild aufzunehmen. Besonders beliebt ist übrigens der PoliScan Speed Tower, der sowohl bei einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle vom Rand der Fahrbahn aus, als auch stationär von einer Verkehrsinsel aus fungieren kann.
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PoliScan Speed: Mögliche Messfehler

PoliScan Speed: Durch Fehler bei der Messung kann das Ergebnis ungültig sein.
PoliScan Speed: Durch Fehler bei der Messung kann das Ergebnis ungültig sein.

Wie andere Blitzer, die mit Lasertechnik arbeiten, existieren beim PoliScan Speed ebenfalls gewisse Vor- und Nachteile. Ein großer Vorteil liegt darin, dass mehrere Fahrzeuge zur gleichen Zeit kontrolliert werden können. Außerdem ist das Laser­messgerät in der Lage, Geschwindig­keiten bis 250 km/h zu messen.

Zu den Nachteilen beim PoliScan Speed gehören die Fehler, die im Messverfahren auftreten können. Wie sich diese im Detail gestalten und worauf beim Gerät von Vitronic besonders geachtet werden sollte, lesen Sie hier:

  • Falsche Zuordnungen: In speziellen Fällen kann es passieren, dass auf dem geschossenen Bild des PoliScan Speed mehrere Fahrzeuge im gleichen Bereich zu erkennen sind. Welches Fahrzeug in dieser Situation gemessen wurde, kann nicht zweifelsfrei bewiesen werden. Wird ein Bußgeldbescheid trotzdem verschickt, ist er in der Regel unwirksam.
  • Missachtung der Pflicht zur Eichung: Geräte, die bei der Geschwindigkeits­messung mit Lasertechnik eingesetzt werden, müssen in gewissen Abständen geeicht werden. So kann gewährleistet werden, dass sie einwandfrei funktionieren und korrekt eingestellt sind. Wird diese Pflicht versäumt, kann das Messergebnis dadurch verfälscht werden und der PoliScan Speed stellt keine vertrauenswürdige Quelle mehr dar.
  • Fachmännische Bedienung: Ist den Polizeibeamten nicht bewusst, wie der PoliScan Speed zu bedienen ist, können auch dabei viele Fehler gemacht werden. Im schlimmsten Fall führen diese zu einem ungültigen Ergebnis bei der Messung.
Übrigens: Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h sollten drei km/h als Toleranz vom Ergebnis des PoliScan Speed abgezogen werden. Bei mehr als 100 km/h sollten es sogar drei Prozent sein. Auf diese Weise kann geringen Unstimmigkeiten bei der Geschwindigkeitsmessung entgegengewirkt werden. Gegen das Messergebnis des PoliScan Speed sollte Einspruch eingelegt werden, wenn es sich um größere Abweichungen handelt.
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1 Kommentar

  1. Heinz-Hermann sagt:

    Hallo,
    habe ein Blitzerfoto bekommen das vollkommen schwarz, nur das Nummernschild und mein Gesicht aufgehellt erscheint. Das Messgerät von dem das Foto gemacht wurde ist ein PoliScan Speed ohne weitere Angaben zum Gerät. Es ist absolut kein Hintergrund oder oder andere Merkmale zu erkennen. Als der Blitz augelöst wurdt und ich danach auf dem Tacho geschaut habe war ich gerade mal etwa bei 35kmh auf dem Tacho in der 30zieger Zone. Der Messwert lag aber nach Abzug bei 41kmh und Verwarnungsgeld von 25,00 €. Meine Frage darf ein Blitzerfoto vollkommen schwarz sein? Kann gerne das Foto per Mail zusenden.
    MfG Heinz-Hermann

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