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Bußgeld – Wann muss man es zahlen?

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Wann erhalten Sie eine Geldbuße?

Für ein Bußgeld existiert keine Definition, die allgemeingültig ist. Bußgelder werden in Deutschland für Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten im Straßenverkehr angesetzt, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten und zu verbessern.

Ein Bußgeldbescheid flattert schnell ins Haus, wenn Sie einen Verstoß im Verkehr begehen.

Ein Bußgeldbescheid flattert schnell ins Haus, wenn Sie einen Verstoß im Verkehr begehen.

Durch die Ansetzung einer Bußgeldstrafe und die Ansetzung von Punkten in Flensburg soll eine erhöhte Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer und ein geordneter Verkehrsfluss ermöglicht werden.

Viele Fahrzeugführer sehen diese Bußgelder als nervige Schikane an, allerdings ist es durchaus sinnvoll, Geldbußen und Fahrverbote zu erheben, da so mitunter auch Verkehrsunfälle verhindert werden können.

Denn besonders im Verkehr ist eine Geldbuße bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) schnell fällig. Außerdem müssen Sie meist mit Punkten rechnen, wenn Sie die Verkehrsregeln missachten.

Bußgeld innerorts vs. Bußgeld außerorts

Für Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten gibt es für inner- und außerorts jeweils unterschiedliche Strafen. Eine Geldbuße innerorts ist dabei beispielsweise im Hinblick auf eine Geschwindigkeitsüberschreitung höher, als die Geldbuße für außerorts.

Dies liegt daran, dass innerhalb einer geschlossenen Ortschaft bei einer zu hohen Geschwindigkeit durchaus ein höheres Unfallrisiko besteht, bzw. mehr Menschen gefährdet werden, als dies außerorts der Fall ist.

So ist beispielsweise eine Geldbuße von 100 Euro fällig, wenn Sie innerorts zwischen 26 und 30 km/h zu schnell fahren. Dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Wenn Sie allerdings außerorts mit der gleichen Geschwindigkeit zu schnell fahren, sind es nur 80 Euro und ein Punkt. Die Fahrerlaubnis bleibt Ihnen erhalten.

Ordnungswidrigkeit oder Straftat?

Ebenso wie die Bußgelder sich inner- und außerorts unterscheiden, differenziert sich auch das Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit und eine Straftat. Denn wenn Sie eine Straftat begehen, wartet beim Verstoß gegen die StVO ein höheres Bußgeld auf Sie, als bei Ordnungswidrigkeiten.

Verkehrsdelikte können ein hohes Bußgeld provozieren.

Verkehrsdelikte können ein hohes Bußgeld provozieren.

Eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld liegt dann vor, wenn ein Bußgeldverfahren gegen die betroffene Person eingeleitet wird. Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr sind beispielsweise falsches Parken, Rotlichtverstöße oder eine Geschwindigkeitsüberschreitung.

Wird gegen den Betroffenen ein Strafprozess oder ein Gerichtsverfahren eingeleitet, spricht man von einer Straftat. Straftaten liegen beispielsweise vor, wenn Sie mit Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt werden oder unerlaubte Unfallflucht begehen.

Diese Taten wiegen meist weitaus schwerer als Ordnungswidrigkeiten, sodass eine höhere Geldbuße und auch Fahrverbote durchaus sinnvoll sind.

Was ist ein Bußgeldbescheid?

Wenn Sie eine Ordnungswidrigkeit begangen haben, werden Sie aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen nach der Tat einen Bescheid über ihre Verstöße erhalten.

Dieser Bescheid enthält alle wichtigen Informationen zu der begangenen Tat inklusive Beweismittel (wie beispielsweise Blitzerfotos), außerdem Ihren vollen Namen und Ihre Adresse. Die Frist für die Begleichung des Bußgeldes beträgt in der Regel zwei Wochen.

Verjährungsfristen beim Bußgeld

Nach drei Monaten gilt eine Geldbuße in der Regel als verjährt.

Nach drei Monaten gilt eine Geldbuße in der Regel als verjährt.

Die Verjährung bei einem Bußgeldbescheid beträgt normalerweise drei Monate.

Ist in diesen drei Monaten, nachdem Sie die Tat begangen haben, noch kein Bescheid eingetroffen, dann gilt die Tat und somit das Bußgeld normalerweise als verjährt.

Die Verjährung von Bußgeldern ist allerdings nicht der Fall, wenn Sie in der Zwischenzeit einen Anhörungsbogen erhalten haben. Denn durch diesen wird die Verjährungsfrist unterbrochen und beginnt von vorn.

Diese Frist gilt aber beispielsweise nicht, wenn Sie geblitzt wurden, selbst aber nicht der Halter des Wagens sind, in dem sie geblitzt wurden. Denn die Ermittlung der Adresse des tatsächlichen Fahrers kann einige Zeit in Anspruch nehmen und die dreimonatige Verjährungsfrist überschreiten.

Bußgeld: Flensburg zählt die Punkte

Neben einer Geldbuße kann es auch oft vorkommen, dass Ihnen nach dem Bußgeldkatalog eine Punktestrafe droht. Fahren Sie außerorts ab 21 km/h zu schnell, erwartet Sie laut Bußgeldrechner nicht nur eine Geldbuße für die Ordnungswidrigkeit von 70 Euro, auch ein Punkt in Flensburg ist die Folge der Geschwindigkeitsüberschreitung.

Übertreten Sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um mehr als 40 km/h, kann zusätzlich ein Fahrverbot von drei Monaten auf Sie zukommen.

Bußgeld mit dem Fahrrad

Auch als Fahrradfahrer können Sie eine Geldbuße erhalten.

Auch als Fahrradfahrer können Sie eine Geldbuße erhalten.

Auch wenn Sie nicht im Auto oder LKW unterwegs sind, kann Ihnen eine Geldbuße auferlegt werden.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Sie im betrunkenen Zustand durch ein auffälliges Fahrverhalten mit dem Fahrrad von der Polizei angehalten werden.

Denn auch auf dem Fahrrad ist Alkohol verboten und stellt im schlimmsten Fall eine Straftat dar.

Sind Sie zu Fuß im Straßenverkehr unterwegs und überqueren eine Fußgängerampel bei Rot, kann Ihnen auch eine Geldbuße drohen. Fahrradfahrer und Fußgänger sind ebenso wie Autofahrer Teilnehmer des Straßenverkehrs und können deshalb eine Strafe auferlegt bekommen, wenn Sie sich nicht an die Ihnen vorgeschriebenen Regeln halten.

Falsches Fahren mit dem LKW: welches Bußgeld droht?

Durch die besondere Größe und Schwere von LKW kommt es bei Ordnungswidrigkeiten oft zu höheren Strafen als mit einem PKW. Denn: Verursacht ein LKW einen Unfall oder ist dieser an einem beteiligt, kann das schlimme Folgen für alle Beteiligten haben.

Ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h erhalten Sie laut Bußgeldrechner bereits eine Geldbuße für die Ordnungswidrigkeit von 95 Euro und einen Punkt in Flensburg. Halten Sie mit einem LKW nicht den zulässigen Mindestabstand von 50 Metern bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h ein, sieht der Bußgeldkatalog eine Geldbuße von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg vor. Ein Entzug der Fahrerlaubnis erwartet Sie allerdings nicht.

Bußgelder ab Mai 2014

Für LKW-Fahrer gibt es meist ein hohes Bußgeld bei einem Verstoß.

Für LKW-Fahrer gibt es meist ein hohes Bußgeld bei einem Verstoß.

Seit dem 1. Mai 2014 existiert in Deutschland ein neuer Punktekatalog. Die alte Punkteskala wurde von einer neuen abgelöst, sodass Sie nach der neuen Regelung nur noch maximal acht Punkte in Flensburg erhalten können.

Dann wird der Führerschein entzogen. Punkte in Flensburg und eine Geldbuße sind oft fällig, wenn gemäß Bußgeldkatalog im Verkehr eine Bußgeldgrenze von 60 Euro laut Bußgeldrechner erreicht ist. Für einen Verstoß im Straßenverkehr können Sie höchstens drei Punkte erhalten.

Was müssen Sie zahlen?

Neben der Strafe, die Sie zahlen müssen, erhalten Sie zum Bußgeld noch einige andere Kosten, die Sie ebenfalls begleichen müssen. Dazu zählen Gebühren und Auslagen, die bei der Behörde beispielsweise für den Versand und die Abwicklung anfallen.

Die Gebühren müssen fünf Prozent der Geldbuße betragen, die Ihnen vorgelegt wird, mindestens aber 25 Euro ergeben. Eine Maximalsumme der Gebühren von 7500 Euro darf allerdings nicht überschritten werden.

Wollen oder müssen Sie das Bußgeld in Raten zahlen, sollten Sie dies vorher mit der zuständigen Behörde vereinbaren.

Ignorieren Sie den Bescheid, kommt es womöglich zur Einleitung einer Erzwingungshaft, wenn das Bußgeld nicht gezahlt wird. In § 96 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) ist diese Erzwingungshaft geregelt:

Nach Ablauf der in § 95 Abs. 1 bestimmten Frist kann das Gericht auf Antrag der Vollstreckungsbehörde oder, wenn ihm selbst die Vollstreckung obliegt, von Amts wegen Erzwingungshaft anordnen, wenn

  • die Geldbuße oder der bestimmte Teilbetrag einer Geldbuße nicht gezahlt ist,
  • der Betroffene seine Zahlungsunfähigkeit nicht dargetan hat (§ 66 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b),
  • er nach § 66 Abs. 2 Nr. 3 belehrt ist und
  • keine Umstände bekannt sind, welche seine Zahlungsunfähigkeit ergeben
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