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Anhängerführerschein – Wenn Sie mehr als 750 Kilogramm transportieren möchten

Was gilt es zu beachten bei der Führerscheinklasse BE?

Zu den neuen Führerscheinklassen gehört auch BE - der Anhängerführerschein.

Zu den neuen Führerscheinklassen gehört auch BE – der Anhängerführerschein.

Das E in der Bezeichnung „Fahrerlaubnisklasse BE“ beschreibt eine sogenannte Ergänzungsklasse und gilt im Gegensatz zum Führerschein B96 als eigenständige Führerscheinklasse.

Wie der Führerschein B wurde BE im Zuge der Reform 2013 eingeführt und erhielt damit europaweit seine Gültigkeit.

Doch was ist ganz konkret unter dem Anhängerführerschein zu verstehen? Welche Voraussetzungen gelten und worauf sollten Sie bei dessen Erwerb achten?

Dazu mehr erfahren Sie im nachstehenden Ratgeber.

Voraussetzungen für den Anhängerführerschein

Viele fragen sich in Bezug auf den Führerschein der Klasse BE: Was darf ich überhaupt fahren?

Der Führerschein der Klasse BE ist grundsätzlich für all jene relevant, die mit ihrem Pkw größere Lasten transportieren wollen. Denn der Anhängerführerschein beschreibt eine Fahrzeugkombination, bestehend aus einem Kraftfahrzeug der Führerscheinklasse B und einem Anhänger.

Dabei ist zu beachten, dass dieser Anhänger über 750 kg wiegen darf. Doch die zulässige Gesamtmasse sollte die 3,5 Tonnen nicht überschreiten.

Was gilt des Weiteren beim Anhängerführerschein?

  • Sie dürfen bis zu acht Personen mitnehmen.
  • Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.
  • Auch diese Führerscheinklasse kann im Rahmen des begleiteten Fahrens erworben werden.
  • Grundlegend ist der Vorbesitz eines Führerscheins der Klasse B.
  • Der für die Klasse BE ausgestellte Führerschein schließt keine anderen Fahrerlaubnisklassen mit ein.

Was müssen Sie für den Führerschein mit Anhänger wissen?

Bei der BE-Klasse darf der Anhänger zwischen 750 und 3500 Kilogramm wiegen.

Bei der BE-Klasse darf der Anhänger zwischen 750 und 3500 Kilogramm wiegen.

In der Fahrschule ist für BE keine theoretische Ausbildung vorgesehen. Dennoch muss ein kleiner praktischer Kurs absolviert werden. Dieser erfolgt für den Anhängerführerschein nach den Inhalten der Fahrschüler-Ausbildungsordnung.

Dabei ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass Sie für die Klasse BE dann den Führerschein bekommen, wenn Sie drei Stunden Überlandfahrten absolvieren sowie eine Fahrstunde auf der Autobahn verbringen. Schließlich ist eine Stunde bei Dunkelheit für den Anhängerführerschein erforderlich.

Wichtig! Die Anzahl der Fahrstunden für den Führerschein der Klasse BE richten sich nach den persönlichen Fähigkeiten und dem individuellen Lernfortschritt.

Abschließend sei darauf hinzuweisen, dass lediglich eine praktische Prüfung notwendig ist. Diese dauert in der Regel 45 Minuten und umfasst folgende Aspekte:

  • Sicherheitskontrolle
  • Verbinden und Trennen des Anhängers
  • Fahren innerorts
  • Fahren außerorts auch auf der Autobahn

Wie sieht es mit der finanziellen Seite vom Anhängerführerschein aus? Für den Anhängerführerschein ist mit Kosten in Höhe von etwa 400 bis 600 Euro zu rechnen. Neben den Kosten für die Sonderfahrten fallen auch Gebühren für die Prüfung für den Führerschein der Klasse BE an.

Unterschiede zu B und B96

Für einen Anhänger beim Führerschein B gilt eine zulässige Gesamtmasse von maximal 750 Kilogramm. Dabei sollte die Kombination aus Pkw und Anhänger die Marke von 3,5 Tonnen nicht überschreiten.

Möchten Sie hingegen mit einem Anhänger fahren mit der Klasse B, der über 750 kg wiegt, ist der Zusatz der Schlüsselzahl 96 erforderlich. Denn mit diesem Eintrag können Sie eine Fahrzeugkombination mit einem Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen führen.

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