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Bußgeldbescheid nicht erhalten: Wenn eine Mahnung im Briefkasten liegt

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Bußgeldbescheid nicht erhalten? Wollen Betroffene dagegen vorgehen, müssen sie dies beweisen.
Bußgeldbescheid nicht erhalten? Wollen Betroffene dagegen vorgehen, müssen sie dies beweisen.

Wer in Deutschland geblitzt wird, erhält nach kurzer Zeit einen Bußgeldbescheid. Dem ist zu entnehmen, in welcher Höhe ein Bußgeld zu zahlen ist und ob weitere Folgen, wie ein Fahrverbot, drohen.

Je schwerwiegender die Ordnungswidrigkeit, umso höher das Bußgeld. Insofern fiebern viele Betroffene dem dritten Monat nach dem Vergehen entgegen. Nach § 26 Abs. 3 Straßenverkehrsgesetz (StVG) verjährt eine Ordnungswidrigkeit nach dieser Zeit.

Unter bestimmten Umständen kann die Verjährungsfrist allerdings auch unterbrochen werden. In der Realität können also Verkehrssünder nicht unbedingt nach genau drei Monaten aufatmen.

Doch was passiert, wenn Sie den Bußgeldbescheid nicht erhalten haben und stattdessen eine Mahnung zugestellt bekommen? Diese Frage beantworten wir in folgendem Ratgeber.

Bußgeldbescheid nicht bekommen: Mögliche Gründe

Die Zustellung eines Bußgeldbescheides erfolgt per Zustellungsurkunde. Dies bedeutet, dass der Briefträger auf dem Brief das Zustelldatum vermerkt und gleichzeitig die Urkunde ausfüllt. Auch auf dieser wird das Datum eingetragen und der Postbote bestätigt dies mit seiner Unterschrift.

Die Zustellungsurkunde wird an die Behörde per Post zurückgeschickt, sodass diese nachvollziehen kann, ob  und wann der Bußgeldbescheid angekommen ist. Eine persönliche Zustellung erfolgt nicht.

Es ist also relativ unwahrscheinlich, dass Betroffene einen Bußgeldbescheid nicht erhalten. Passieren kann dies beispielsweise, wenn Sie in den Urlaub fahren und Nachbarn den Briefkasten leeren sollen. Eventuell geht der Bescheid dann verloren.

Im Zuge eines Umzugs kann der Bußgeldbescheid ebenfalls nicht bei Ihnen eingehen. Haben Siekeinen Nachsendeauftrag eingerichtet, so landet der Bescheid im Briefkasten der alten Wohnung.

Wie ist vorzugehen, wenn eine Mahnung eintrifft?

Wenn Sie einen Bußgeldbescheid nicht erhalten, dafür aber eine Mahnung, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht helfen.
Wenn Sie einen Bußgeldbescheid nicht erhalten, dafür aber eine Mahnung, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht helfen.

Erhalten Sie also statt des Bußgeldbescheides gleich die Mahnung, so müssen Sie beweisen, dass Sie nie einen Bescheid erhielten und Einsprucheinlegen.

Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann dann helfen. Denn im Zweifel sind sowohl das Bußgeld wie die Mahngebühren zu begleichen.

Strafzettel nicht erhalten: Was tun?

Erhalten Sie eine Verwarnung nicht, so geht Ihnen ein Bußgeldbescheid zu. Auch hier gilt: Nun sind das Bußgeld und die Gebühren zu begleichen. Ihnen steht es zwar frei, auch in diesem Fall Einspruch einzulegen, doch müssen Sie beweisen, den Strafzettel nie erhalten zu haben.

Zahlen Sie den Bußgeldbescheid nicht innerhalb der Frist, so erhalten Sie eine Mahnung. Diese geht Ihnen also auch zu, wenn Sie den Bußgeldbescheid nicht erhalten haben. Möchten Sie dagegen vorgehen, so müssen Sie den Umstand, den Bescheid nicht bekommen zu haben, beweisen. Ansonsten müssen auch die Mahngebühren beglichen werden.

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