Verkehrsregeln in England bedenken und Bußgelder vermeiden

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Auszug aus dem Bußgeldkatalog zu Großbritannien

Ver­stoßBuß­geld
20 km/h zu schnellab 110 €
50 km/h zu schnellbis 2900 €
Park­ver­stoßab 45 €
nicht an­ge­schnalltbis 570 €
Rot­licht­ver­stoßbis 1140 €
Al­ko­hol am Steuerbis 5170 €
Handy am Steuerbis 230 €
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In England läuft der Verkehr etwas anders ab

Die Missachtung der Verkehrsregeln in England kann teuer werden.
Die Missachtung der Verkehrsregeln in England kann teuer werden.

Großbritannien zeichnet sich nicht nur durch die charakteristische Kultur der dort lebenden Menschen aus. Auch im Straßenverkehr gibt es viele Besonderheiten, die vor allem Urlauber überraschen können Verstoßen diese nämlich gegen die Verkehrsregeln in England, drohen schnell teure Bußgelder.

Der vorliegende Ratgeber hält umfangreiche Informationen zu den Verkehrsregeln in Großbritannien und den damit verbundenen Sanktionen bereit. Hier erfahren Sie mitunter, welche Bußgelder bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und Parkverstößen im britischen Ausland zu erwarten sind und wie Sie mit dem Auto in England und Schottland Probleme im Linksverkehr vermeiden.

FAQ: Verkehrsregeln in England

Gelten in England bzw. Großbritannien besondere Verkehrsregeln?

Grundsätzlich unterscheiden sich die Verkehrsvorschriften in England kaum von den deutschen. Allerdings herrscht hier Linksverkehr, was sich auch auf bestimmte Regelungen auswirkt. Lesen Sie hier, was beispielsweise beim Abbiegen und bezüglich der Vorfahrt wichtig ist

Wie werden Verstöße gegen die Vorschriften in England geahndet?

Die Bußgeldtabelle verdeutlicht hier, mit welchen Sanktionen Verkehrssünder in England bzw. Großbritannien rechnen müssen.

Sind britische Bußgeldern in Deutschland vollstreckbar?

Ja, derzeit können Bußgelder aus Großbritannien ab einer Höhe von 70 in Deutschland vollstreckt werden. Grundlage hierfür bildet das EU-Vollstreckungsabkommen. Wie das zukünftig geregelt wird, steht bisher nicht fest.

Falsches Fahren in England kann teuer werden

Nicht wenige Besucher entscheiden sich dazu, das schöne England mit dem Auto zu erkunden. Finden Sie sich selbst in dieser Situation wieder, sollten Sie sich zuvor mit den wichtigsten Verkehrsregeln vertraut machen. England besitzt teilweise ähnliche Vorgaben wie Deutschland, die Bußgeldbescheide fallen oft aber besonders teuer aus.

So ist auch beim Autofahren in Großbritannien eine Promillegrenze zu beachten. Werden Fahrer mit einem Promillewert 0,8 oder mehr erwischt, droht ein immenses Bußgeld im vierstelligen Bereich. In Schottland liegt die Grenze wie in Deutschland bei 0,5 Promille.

Darüber hinaus gibt es weitere Verkehrsregeln in England, die so auch auf deutschen Straßen gelten. So sind Fahrer auch im Land der Monarchie verpflichtet sich anzuschnallen. Eine generelle Tagfahrlichtpflicht, wie sie beispielsweise in Norwegen existiert, gibt es jedoch nicht. Zu beachten sind jedoch die folgenden Aspekte:

  • Vorfahrt: Zu den Verkehrsregeln in England, die Urlauber verwirren können, gehört auch die Vorgabe zu Vorfahrt. Anders als in Deutschland gibt es an Kreuzungen keine allgemeinen Vorfahrtsrechte. Fahrer müssen auf aufgestellte Verkehrszeichen achten. Liegt in seltenen keine Kennzeichnung vor, müssen sich Verkehrsteilnehmer einigen.
  • Halteverbote: Ist eine weiße und doppelte Längstlinie auf der Mitte der Fahrbahn sichtbar, weist dies auf ein Halteverbot hin. In London kommen dazu noch rote Linien am Straßenrand zum Einsatz.
  • Parken: Gelbe Linien am Fahrbahnrand deuten auf ein Parkverbot an Werktagen hin, wohingegen doppelte gelbe Linien als ein grundsätzliches Parkverbot zu verstehen sind. Dazu kommen unterbrochene gelbe Linien, zu denen Schilder gehören, die das Parken an bestimmten Zeiten verbieten. Dazu kommt, dass die maximale Parkdauer oft auf eine bestimmte Anzahl an Stunden begrenzt ist.
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Natürlich ist auch ein Tempolimit in England zu beachten. Anders als in vielen Ländern Europas wird dieses jedoch nicht in km/h, sondern in mph (Meilen pro Stunde) angegeben. Eine Meile pro Stunde entspricht 1,6 km/h.

Schon bei 20 km/h zu viel kann es dank den Verkehrsregeln in England teuer werden. Mit einem Bußgeld über 100 Euro ist dabei schon zu rechnen. Wer dabei erwischt wird, wie er sogar 50 km/h zu schnell fährt, kann sogar ein Bußgeld bis zu 3000 Euro auferlegt bekommen. Auf die Höhe der Geschwindigkeit ist in England, ob auf Autobahn, Landstraße oder in der Stadt, also besonders zu achten.

Der berüchtigte Linksverkehr

Auch auf der Autobahn darf in England nicht zu schnell gefahren werden.
Auch auf der Autobahn darf in England nicht zu schnell gefahren werden.

Deutsche Autofahrer, die zum ersten Mal auf Englands Straßen unterwegs sind, haben oft nicht wenige Probleme mit dem Linksverkehr. Das ist nicht verwunderlich. Schließlich funktioniert der Verkehr hierzulande größtenteils nach dem Rechts-vor-Links-Prinzip und steht dem britischen Modell damit komplett entgegen. Es gibt jedoch einige hilfreiche Tipps, die dabei helfen, die Verkehrsregeln in England auch im Linksverkehr zu beachten:

  • Kommen Sie das erste Mal mit der linkslastigen Verkehrsführung in Berührung, ist es sinnvoll, dem restlichen Verkehr zu folgen und defensiv zu fahren.
  • Dazu ist es hilfreich, wenn die notwendige Route im Vorhinein genau verinnerlicht wird, damit es nicht zu unnötigen Ablenkungen beim Fahren kommt.
  • Auch wenn Sie nach einigen Stunden Fahrpraxis das Gefühl haben, dass Sie die Verkehrsregeln in England in puncto Linksverkehr verinnerlicht haben, sollten Sie sich selbst ständig dazu ermahnen, auf diese besondere Fahrweise zu achten.
  • So sollten Sie auch beim Aussteigen nach rechts schauen, damit keine brenzligen Situationen oder gar Unfälle entstehen können.
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Vor allem beim Abbiegen im Linksverkehr müssen „Neulinge“ sich umgewöhnen. So stellt die Rechtsabbiege-Spur das Gegenstück zur deutschen Linksabbiege-Spur da. Beim Überholen ist darauf zu achten, dass rechts am Vordermann vorbeigefahren wird, nicht links. Auch an Kreuzungen ist Aufmerksamkeit gefordert: Wie bereits erwähnt, gibt es keine Links-vor-Rechts-Regelung. Vorfahrtsschilder bzw. Handzeichen bei fehlenden Schildern sind maßgebend.

Die linkslastigen Verkehrsregeln sorgen in England auch im Kreisverkehr für Schwierigkeiten, wenn der Umgang mit diesen ungewohnt ist. In Großbritannien gilt dort das Fahren im Uhrzeigersinn. Dazu kommen oft mehrere Spuren. Die Bahn am linken Außenrand dient dabei denen, die den Kreisverkehr bei der nächsten Ausfahrt verlassen. In der Mitte fahren diejenigen, welche eine mittlere Ausfahrt ansteuern, während innen im Kreis diejenigen unterwegs sind, die dem Kreisverkehr weiter folgen.

Fahrer, die deutsche Autos mit nach England nehmen, sollten zudem daran denken, die Beleuchtungsanlagen vorne am Fahrzeug umzustellen. Sogenannte Linkslenker, die auf Rechtsverkehr ausgelegt sind, sorgen im Linksverkehr sonst dafür, dass entgegenkommende Fahrer geblendet werden. Laien erhalten dabei Hilfe in der Werkstatt ihres Vertrauens.
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