Ab wann droht ein Fahrverbot mit dem Auto?
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Ab wann muss ein Fahrverbot angetreten werden?

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Ab wann droht ein Fahrverbot?

Fahrverbot für 1 Monat: Ab wann muss es angetreten werden?

Fahrverbot für 1 Monat: Ab wann muss es angetreten werden?

Einen kurzen Moment im Straßenverkehr nicht aufgepasst und schon wurde ein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild übersehen. Wer nicht genau weiß, an welches Tempolimit er sich halten muss, dem kann es schnell passieren, geblitzt zu werden: Punkte oder ein Bußgeld können die Folge sein.

Aber ab wann ist diese Überschreitung zusätzlich zum Bußgeld und Punkten in Flensburg mit einem Fahrverbot belegt? Bei welchen anderen Verkehrsverstößen kann ein Autofahrer außerdem mit einem Fahrverbot rechnen? Und auf welchen Paragraphen stützt sich die Verhängung eines Fahrverbots eigentlich genau?

Verbot des Führens von Kraftfahrzeugen

In § 44 des Strafgesetzbuches (StGB) ist die Strafe des Fahrverbots festgelegt. Entsprechend gilt:

Wird jemand wegen einer Straftat, die er bei oder im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs oder unter Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers begangen hat, zu einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe verurteilt, so kann ihm das Gericht für die Dauer von einem Monat bis zu drei Monaten verbieten, im Straßenverkehr Kraftfahrzeuge jeder oder einer bestimmten Art zu führen.“

Demzufolge ist es möglich, dass ein Fahrverbot nicht nur 1 Monat, sondern bis zu 3 Monate dauern kann. Je nach Schwere der Tat wird dies festgelegt und kann im Bußgeldkatalog nachgelesen werden.

Fahrverbot: Ab wieviel Punkten wird es angesetzt?

Ab wann neben Punkten und einem Bußgeld ein Fahrverbot folgt, ist nicht eindeutig zu sagen. Oft sind Punkte in Flensburg ab einem Bußgeld von 60 Euro fällig. Ein Fahrverbot ist vom Bußgeld meist nicht abhängig und wird nicht nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, sondern auch bei Abstands- oder Vorfahrtsverstößen sowie Alkohol am Steuer verhängt. Ab wieviel Punkten ein Fahrverbot also vorgesehen ist, kann nicht genau gesagt werden.

Ab wann ist ein Fahrverbot bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung möglich?

Ab wann ein Fahrverbot bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung fällig ist, kann unterschiedlich sein.

Ab wann ein Fahrverbot bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung fällig ist, kann unterschiedlich sein.

Der häufigste Grund, der zur Verhängung eines Fahrverbots führt, ist die Geschwindigkeitsübertretung. Fahren Sie außerorts mindestens 41 km/h zu schnell, erwartet Sie ein einmonatiges Fahrverbot. Innerorts sind es bereits 31 km/h, die Sie zu schnell fahren müssen, um mindestens einen Monat Ihren Führerschein abzugeben.

Ein Fahrverbot, Punkte in Flensburg oder ein Bußgeld im Zuge einer Überschreitung der Geschwindigkeit sind also nicht selten.

Auch dann, wenn Sie innerhalb eines Jahres zweimal mehr als 26 km/h zu schnell fahren und geblitzt werden, können Sie als Wiederholungstäter eingestuft werden. In diesem Fall ist neben der normalen Strafe ein zusätzliches Fahrverbot von einem Monat vorgesehen.

Ab wann Sie ein Fahrverbot erhalten, wenn zu schnell gefahren wurde, ist deshalb auch vom Ort des Vergehens – wie innerhalb oder außerhalb einer Ortschaft – abhängig.

Fahrverbot: Ab wann Sie es antreten müssen

Haben Sie zum ersten Mal ein Fahrverbot erhalten, ist es in der Regel möglich, dieses innerhalb einer Vier-Monats-Frist anzutreten. Das bedeutet: Wird gegen Sie im Januar ein Fahrverbot laut Bußgeldkatalog verhängt, können Sie es auch noch im April antreten.

Sollten Sie allerdings schon einmal ein Fahrverbot erhalten haben, ist diese viermonatige Frist nicht mehr anwendbar. In diesem Fall müssen Sie Ihren Führerschein direkt abgeben und können die Zeitspanne, wann Sie Ihr Fahrverbot antreten wollen, nicht mehr frei wählen.

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6 Kommentare

  1. Markus A. sagt:

    2 mal geblitzt, an 2 darauffolgenden Tagen einmal 28 und einmal 29 km/h, 2 mal der gleiche Fotograf also mobile einheitmesser , beide Male außerhalb geschlossener Ortschaften

  2. Alper sagt:

    Hallo,2016 September geblitzt außerhalb geschlossener 44km/h und zweitens 2017 August innerhalb geschlossener 26km/h

  3. Juergen sagt:

    Liegt die Grenze für ein Fahrverbot von einem Monat bei zwei Geschwindigkeitsübertretungen von mehr als 26 km/h oder genau bei 26 km/h? Ich Frage deshalb, weil ich innerhalb von 6 Tagen zweimal genau 26 km/h zu schnell war.

    • Bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo Juergen,

      zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mindestens 26 km/h können zur Einstufung als Wiederholungstäter führen. Dafür muss der Verkehrssünder jedoch Kenntnis von der ersten Tat haben.

      Das Team von Bussgeldrechner.org

  4. CH sagt:

    2 Verstöße: 9.5.18 = 127 km/h statt 100 / 4.7.18 = 137 km/h.
    Beide Male habe ich die Reduzierung der Geschwindigkeit zu spät gesehen und daher den Tempomat nicht rechtzeitig angepasst. Ich fahre „normalerweise“ immer mit Tempomat nach Richtgeschwindigkeit, vor allem auch in Baustellen, in Ortschaften etc. Es ärgert mich, falls ich ein Fahrverbot erhielte, da ich täglich von echten Rasern in schwierigsten Gefährdungslagen überholt werde (insbesondere in engen Baustellen), die offensichtlich nur nicht erwischt werden…
    Muss ich mit Führerschein-Entzug rechnen? Es wäre der erste Entzug, von daher dürfte doch die „Viermonatsregel“ greifen, oder? Beruflich bin ich auf das Auto angewiesen. Ich arbeite vom Homeoffice aus.

    • bußgeldrechner.org sagt:

      Hallo,
      die von Ihnen angegebenen Tempoverstöße ziehen gemäß Bußgeldkatalog Bußgelder in Höhe von 70 und 120 Euro nach sich. Zudem droht für jeden Verstoß ein Punkt in Flensburg. Darüber hinaus kann die Regelung für Wiederholgungstäter greifen, wenn der erste Verstoß zum Zeitpunkt des zweiten bereits rechtskräftig war und somit ein Fahrverbot bedeuten.

      Die freie Wahl beim Beginn des Fahrverbots ist für Ersttäter grundsätzlich möglich. Außerdem kann unter bestimmten Umständen ein Fahrverbot auch in eine höhere Geldbuße umgewandelt werden. Wenden Sie sich dahingehend ggf. an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Ihr Team von Bußgeldrechner.org

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