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Beim Fahrverbot den Führerschein nicht abgegeben – Was nun?

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Was passiert, wenn der Führerschein nicht abgegeben wird?

Fahrverbot erhalten und Führerschein nicht abgegeben? Das kann Folgen haben.

Fahrverbot erhalten und Führerschein nicht abgegeben? Das kann Folgen haben.

Ein Autofahrer kann aufgrund vieler Verstöße im Straßenverkehr ein Fahrverbot erhalten. Das ist immer dann der Fall, wenn der Verstoß besonders schwerwiegend war, wie beispielsweise beim Fahren mit einer hohen Geschwindigkeit oder dem Konsum von Alkohol oder Drogen am Steuer.

Haben Sie die Ordnungswidrigkeit oder Straftat im Verkehr begangen und wurden Sie von der Polizei erwischt, so dauert es nicht lang, bis Ihnen ein Bußgeldbescheid ins Haus flattert.

Darauf ist verzeichnet, welches Bußgeld Sie zahlen müssen oder wie viele Punkte Ihnen für den Verkehrsverstoß angerechnet werden. Auch ein mögliches, zwischen einem und drei Monaten andauerndes Fahrverbot ist auf dem Bescheid gelistet. Aber was passiert eigentlich, wenn Sie beim Fahrverbot den Führerschein einfach nicht abgeben?

Führerschein beim Fahrverbot nicht abgeben

Wenn Sie beim Fahrverbot den Führerschein nicht abgeben, kann dieser von der Behörde beschlagnahmt werden.

Wenn Sie beim Fahrverbot den Führerschein nicht abgeben, kann dieser von der Behörde beschlagnahmt werden.

Wenn Sie den Weisungen der Führerscheinstelle nicht folgen und Ihren Führerschein zum genannten Datum nicht abgeben, kann dieser von der Behörde selbst beschlagnahmt werden. Dabei kann das Ordnungsamt bzw. die Polizei selbst tätig werden und den Beschuldigten in seiner Wohnung aufsuchen, um den Führerschein direkt einzusammeln.

Zudem ist dem betroffenen Autofahrer mit der verzögerten Abgabe nicht geholfen. Denn: In der Zeit, in der dieser seinen Führerschein noch einbehält, obwohl das Dokument schon längst durch die Behörde beschlagnahmt werden müsste, kann sich der Autofahrer in Deutschland durch das Fahren ohne Fahrerlaubnis schuldig machen.

Und diese Tat der nicht vorzeigbaren Fahrerlaubnis gilt in Deutschland als Straftat, die mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet wird. Zudem zögert sich das Fahrverbot lediglich hinaus. Denn dieses beginnt erst dann, wenn der Führerschein tatsächlich bei der zuständigen Behörde abgegeben wurde. Aus diesem Grund schneidet sich ein Autofahrer selbst ins Fleisch, wenn er sich weigert, der Behörde seinen Führerschein auszuhändigen.

Beachten Sie also: Sollten Sie beispielsweise für 1 Monat ein Fahrverbot erhalten, den Führerschein aber nicht abgegeben haben, so läuft die einmonatige Frist erst dann, wenn Sie den Führerschein schließlich der Behörde aushändigen. Denn der Startpunkt des Fahrverbots ist nicht die Rechtskraft des Bußgeldbescheids, sondern die tatsächliche Abgabe der Fahrerlaubnis bzw. des Führerscheindokuments.

Gibt es eine legale Möglichkeit, den Führerschein nicht abzugeben?

Beim Fahrverbot den Führerschein nicht abgeben, kann eine Strafe nach sich ziehen - besonders bei schwerwiegenden Alkoholverstößen.

Beim Fahrverbot den Führerschein nicht abgeben, kann eine Strafe nach sich ziehen – besonders bei schwerwiegenden Alkoholverstößen.

Sollten Sie die Fahrerlaubnis bzw. den Führerschein beruflich oder privat dringend benötigen oder ist sogar Ihre Existenz durch den Entzug gefährdet, so können Sie – oft nur mithilfe eines Anwalts – darauf plädieren, Ihren Führerschein zu behalten und das Fahrverbot dafür in ein höheres Bußgeld umzuwandeln.

In diesem Fall ist es legal, den Führerschein einzubehalten und durch das umgewandelte Fahrverbot nicht abzugeben. Allerdings ist dafür viel Fingerspitzengefühl Ihres Anwalts nötig sowie eine gute Strategie, die dieser verfolgt. Auch ein guter Grund Ihrerseits zur Umwandlung des Verbots ist zwingend nötig.

Zudem sollte der betroffene Autofahrer keine schwerwiegenden Verstöße im Straßenverkehr – wie Alkohol am Steuer oder eine Wiederholungstat – vorweisen. Ein Anwalt kann Ihnen nach Rechtskraft des Bescheids beim Einspruch beratend zur Seite stehen und zudem Ihre Chancen für einen erfolgreichen Einspruch bzw. Ausgang der darauffolgenden Verhandlung einschätzen.

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